Energiewende macht Schule

14 Schulen machen bei Lernerlebnis Energiewende mit

Kreis Höxter (ozm) - Was verbirgt sich hinter der Energiewende? Wie kann jeder Einzelne seinen Beitrag dazu leisten? Diesen und weiteren Fragen gingen über 1.300 Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Höxter beim „Lernerlebnis Energiewende“ auf den Grund. Insgesamt 14 Bildungseinrichtungen aus dem Kreisgebiet machten bei der Aktion mit.

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In der Sekundarschule Beverungen begrüßten (hinten, v. l.) Landrat Friedhelm Spieker, die Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter Martina Krog, Beverungens Bürgermeister Hubertus Grimm, Rüdiger Hölscher (BeSte Stadwerke), Klaus Oppermann (Leiter der Sekundarschule Beverungen) und Moderator Friedhelm Susok (vorne) die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 und 7 zum Lernerlebnis Energiewende.

© Foto: privat

Eingeladen hatten die Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter, Martina Krog, sowie die BeSte Stadtwerke und die Gas- und Wasserversorgung Höxter.
In Beverungen begrüßte Landrat Friedhelm Spieker rund 130 Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen der Sekundarschule zu der Bildungs- und Informationsveranstaltung. „Die Energiewende wird nicht von heute auf morgen funktionieren. Viele Ziele werden wir erst in einigen Jahrzehnten erreichen. Deshalb ist es nicht nur eine Aufgabe für meine Generation oder für die eurer Eltern, sondern auch für euch“, so Landrat Spieker in seiner Begrüßungsrede. „Um dieses Projekt zu schaffen, kann und muss jeder mithelfen. Schließlich sind es Kleinigkeiten, die zusammen großes ausmachen“. Landrat Spieker dankte den Förderern des Schulprojekts, den BeSte Stadtwerken und der Gas- und Wasserversorgung Höxter.
Wie das gelingen kann, erfuhr das junge Publikum von Moderator Friedhelm Susok, der das Konzept gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt entwickelt hat. Mit einem spannenden Mix aus Theater, Show und Quiz animierte er die Schülerinnen und Schüler, sich aktiv mit dem Thema Energie auseinander zu setzen.
Thematisch drehte sich das Lernerlebnis Energiewende unter anderem um die Arbeit der Stadtwerke, fossile Rohstoffe und ihre Endlichkeit sowie die unterschiedlichen Möglichkeiten regenerativer Energiegewinnung. Endstation der gemeinsamen Lernreise war ein Blick auf das Deutschland im Jahr 2050, das zu 80 Prozent auf erneuerbare Energien setzt.
„Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Daher ist es wichtig, auch junge Menschen schon früh mit dem Thema vertraut zu machen und sie für die einhergehenden Vor- und Nachteile zu sensibilisieren“, erläuterte Martina Krog, Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter, das Ziel der Veranstaltung. „Im Lernerlebnis Energiewende werden diese wichtigen Inhalte altersgerecht und interessant vermittelt, sodass die Kinder und Jugendlichen motiviert werden, sich auch weiterhin mit dem Thema Energie zu beschäftigen“.

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