Hohenfelden (ke) - Zum 21. Schäfertag in Hohenfelden traten fünf Schäfer aus Thüringen gegeneinander an, um den Titel des Landesmeisters im Hüten zu erringen.
Gemeinsam mit ihren Hütehunden hatten sie verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Nach dem Auspferchen galt es für die Hunde, die Schafe in einem engen Gehüt unter Kontrolle zu halten. Nicht jeder Hund nahm dabei die Markierungen auf der Wiese als Grenze an. Als große Herausforderung wartete dann eine durch Gatter angedeutete Brücke auf Schäfer und Hunde, bevor die Tiere in ein weiteres Gehüt geführt werden sollten. Und auch auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt wartete noch eine Herausforderung auf die Hunde. Ein Fahrzeug überholte die Herde, wendete und kam den Tieren nochmals entgegen. Hier war es besonders wichtig, dass keines der Schafe aus der Gruppe ausbricht.
Am besten meisterte die Aufgaben Bernd Angelroth aus Ranis mit seinen Hunden und wurde damit zum dritten Mal in Folge Landesmeister. Der zweite Platz ging mit Peter Knauth aus Heygendorf nach Nordthüringen. Herbert Kind aus Königsee in Ostthüringen wurde Dritter und der Südthüringer Ingo Schorneck Fünfter. Gerd Kößler aus Osthausen belegte den vierten Rang. Er durfte die Mittelthüringer Schäfer repräsentieren und stellte für das Leistungshüten auch wieder 300 seiner 750 Schafe zur Verfügung.
Aber auch abseits des Hütewettbewerbs wurde den Besuchern im Hohenfeldener Museum einiges rund um Schaf und Wolle geboten. So konnten die Gäste den Weg der Wolle von der Schur bis zum fertigen Endprodukt verfolgen und sich am Spinnrad oder beim Filzen betätigen. Informationen über den Beruf des Schäfers gab es ebenso wie eine Ausstellung nicht ganz alltäglicher Schafrassen. Einige der Tiere konnten auch gleich vor Ort erworben werden.
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