Göttingen (usj) - Die Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode am Harz haben unter Beteiligung der Stadt Göttingen ein "3+1-Gespräch" zu einer möglichen Fusion der drei Landkreise geführt.
Zu dem Gespräch trafen sich im Göttinger Kreishaus circa 40 kommunale Mandatsträgerträger aus den Kreistagen und dem Stadtrat sowie die Landräte Bernhard Reuter (Göttingen), Michael Wickmann (Northeim), der Erste Kreisrat Gero Geißlreiter (Osterode) und der Oberbürgermeister Wolfgang Meyer. Bis Ende Juni sollen über die Aufnahme von offiziellen Verhandlungen entschieden werden.
Die Landräte Reuter und Wickmann machten deutlich, dass ihre Landkreise nur mit dem Landkreis Osterode verhandeln würden, wenn das gemeinsame Ziel erreichbar sei, die Verhandlungen bis zum 31.3.2013 abzuschließen. Dann ende die Frist für Entschuldungsanträge. Erster Kreisrat Geißlreiter hob hervor, dass der Landkreis Osterode zwei Optionen habe. Der Kreis spreche sowohl mit Goslar als auch mit Göttingen und Northeim über eine mögliche Kreisfusion. Die Landräte aus Göttingen und Northeim wiesen darauf hin, dass der Kreis der Verhandlungspartner noch im Juni 2012 verbindlich feststehen müsse, wolle man den ambitionierten Zeitplan erfüllen. Zudem müssten sich alle Beteiligten zu einem verbindlichen Zeitplan bekennen.
In dem Gespräch tauschten die Landkreise ihre Eckpunkte aus. Die jeweiligen Eckpunkte der drei Landkreise wurden durch die Kreisgremien beschlossen und stellen die Grundlage für die Fusionsverhandlungen dar.
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