50-Jähriger rast Böschung hinab und fährt sich auf Bahngleisen fest

Rimbeck (wr) - Am Montagmorgen, 11. April, kurz vor 4 Uhr, teilte eine Anruferin der Polizei mit, dass sie sich um ihren Lebensgefährten Sorgen macht. Er wollte sie von ihrem Wohnort in Rimbeck abholen, sei aber nicht angekommen und auch zu Hause nicht erreichbar. Der 50-Jährige war mit seinem Pkw Audi unterwegs. Da von einem Unglücksfall ausgegangen werden musste, veranlasste die Einsatzleitstelle der Polizei eine Handyortung. Danach wurde der Aufenthalt mit Rimbeck, zwischen K 38 und Bahnlinie, ermittelt. Die Funkstreife fand den Fahrer mit dem Audi dann auch auf den Bahngleisen der Strecke Warburg-Rimbeck vor. Der Pkw war im Schotterbett festgefahren. Die Bahnstrecke wurde für den Zugverkehr gesperrt. Der nicht mehr fahrbereite Wagen musste durch einen Abschleppdienst von den Gleisen gezogen werden. Offensichtlich aufgrund gesundheitlicher Probleme war der Fahrer auf dem Weg von Warburg nach Rimbeck von der B 7 abgekommen, eine Böschung hinab gefahren, hatte etwa 500 Meter weit ein Feld überquert, war dann sieben Meter die steile Bahnböschung hochgefahren und saß schließlich auf den Bahngleisen im Schotterbett fest. Der Mann wurde zur Behandlung ins Krankenhaus Warburg gebracht. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. In welcher Form möglicherweise der Bahnverkehr beeinträchtigt war, ist hier nicht bekannt.

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