Rosenmontagszug durch Lauenförde und Beverungen

Ausgelassene Narrenparade an der Weser

Beverungen/Lauenförde (pv) - Der Höhepunkt der Carnevalssession in der Region ist und bleibt der länderübergreifende Rosenmontagsumzug durch Lauenförde und Beverungen. Tausende von Besuchern säumten bei strahlendem Sonnenschein und niedrigen Temeperaturen wieder die Strecke des Narrenzuges.

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Prinzessin Gabi, die Schneidige und Prinz Friedhelm, der Steuernde auf ihrem Prunkwagen. © Damhorst

„Jeck im Dreiländereck" war das Motto einer überaus langen Carnevalssession. Das Motto ließ eine Menge Spielraum für farbenfrohe Kostüme und fantasievolle Themenwagen. Diese spiegelten den Ideenreichtum der Narren an der Weser wider.
Schon am frühen Nachmittag strömten die Menschenmassen an die Zugstrecke. Schließlich wollte man einen strategisch günstigen Platz für das Sammeln der Kamelle ergattern. Vor allem die Kinder waren schon ganz aufgeregt. Tapfer harrten sie an der Zugstrecke aus, bis der Hofmarschall des CVWB, Philipp Driehorst, das Kommen des Zuges ankündigte.

Höhepunkt der Carnevalssession 2010/2011 war der länderübergreifende Carnevalsumzug durch Lauenförde und Beverungen.

© Peter Vössing


In der Meintestraße in Lauenförde hatten sich die Narren zuvor gesammelt.
Die neuen Richtlinien hatten den Teilnehmern mit Themenwagen schon einiges Kopfzerbrechen bereitet. Die Wagen mussten die harten Bedingungen des Kreises erfüllen. Das tat der Stimmung allerdings keinen Abbruch.
Ausgelassen wie eh und jeh schlängelte sich der ca. 3 Kilometer lange Festzug mit 70 Gruppen und ungefähr 1.100 Jecken durch die Straßen der beiden Carnevalshochburgen
11 Kapellen waren der Wegbereiter für eine musikalische Narrenkarawane mit Piraten, Clowns, Neandertalern, Leuchttürmen, Vogelscheuchen, Chinesen, Legomännchen, Struwwelpeter, Schotten , Schweinen, Stadtaffen, Flugzeugen und vielen mehr. Eine wahre Augenweide für die Zuschauer an der Wegstrecke.
Den Mittelpunkt des Zuges bildete das närrische Prinzenpaar der Session 2010/2011 mit Gabi, der Schneidigen (Jilg) und Friedhelm, dem Steuernden (Dierkes) auf ihrem Prachtwagen. Zentnerweise warfen sie Kamelle ins Volk. Sehr zur Freude der kleinen Zuschauer regnete es von dort neben Kamelle auch immer wieder kleine Geschenke. Insgesamt wurden über 1500 Kilogramm Bonbons geworfen.


Zeitweise kam der lange Zug immer wieder ins Stocken. Nur im Kriechtempo war es möglich, durch die begeisterten Zuschauer-Massen zu gelangen.
Ausgelassen war die Stimmung in den Fußgruppen.
Als die Spitze des Rosenmontagszuges sich schon an der Stadthalle auflöste, waren noch viele Zugteilnehmer unterwegs.

Bild anzeigen Eine riesige Gruppe mit Legomännchen war der Hingucker. © Damhorst


Nach dem stundenlangen Marsch wurde in der Stadthalle und den Kneipen von Beverungen und Lauenförde noch ausgiebig Carneval gefeiert. Die CVWB-Party fand wieder in der Beverunger Stadthalle statt. Traditionsgemäß feierten dort Hunderte von Jecken auf der größten Discofete der Region und auch die Ü-30 Party war gut frequentiert. Jetzt beginnt für die Jecken wieder eine längere Durststrecke. Aber die nächste Session kommt bestimmt. Am 11.11. heißt es dann wieder „Weserbrücke Helau"!

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