Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt „BERUFSSTART plus“

Bildung ist die wichtigste Investition

Schmalkalden/Meiningen (fh) - Was mache ich nach der Schule? Diese Frage stellen sich jährlich viele Regelschüler in Thüringen. Damit die Suche nach dem geeigneten Traumjob erfolgreich verläuft, ist es notwendig, Schülerinnen und Schüler rechtzeitig und umfassend über die in der Region gegebenen beruflichen Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten zu informieren. Dies übernimmt seit 2003 das Projekt „BERUFSSTART plus“ im Freistaat.

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Übergabe der Vereinbarung durch Dr. Helge Braun an  den Freistaat Thüringen und die Regionaldirektion Sachsen-Anhalt – Thüringen. 

© Foto: Frank Hornschuch

Seit August 2011 unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Thüringer Berufsorientierungsvorhaben „BERUFSSTART plus“. Das Bundesministerium stellt gemäß der Vereinbarung aus seinen Ländermitteln zur Berufs- und Studienorientierung bis 2014 rund fünf Millionen Euro für dieses Thüringer Projekt zur Verfügung.

© Frank Hornschuch

Ziel des Projekts ist es, Regelschüler durch eine praxisorientierte und arbeitsmarktnahe Berufsorientierung einen erfolgreichen Übergang in eine Ausbildung zu ermöglichen. Jährlich werden mehr als 17.000 Schülerinnen und Schüler in ca. 140 Regelschulen ab der Klassenstufe 7 bis zum Übergang in die Ausbildung oder in eine weiterführende Schule im Freistaat betreut. Dabei stehen unter anderem mehrwöchige Praktika in Unternehmen der Region auf dem Programm.

Hinsichtlich der Bedeutung der wirtschaftsnahen Berufsorientierung und dieser Förderung wies Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, bei der Übergabe der Vereinbarung im BTZ- Rohr-Kloster darauf hin, dass der Erfolg einer solchen frühzeitigen und praktischen Berufsorientierung an der Werkbank messbar ist. „Wir sehen, dass die Jugendlichen danach motivierter in die Schule gehen, eine bessere Vorstellung ihrer Berufswahlmöglichkeiten haben, aber auch die Anforderungen der Berufswelt erkennen. Am wichtigsten ist jedoch die Entdeckung ihrer eigenen Talente während der Orientierungsbausteine. Ich freue mich, dass Thüringen als erstes Bundesland die Verantwortung einer fest im Schulleben verankerten Berufsorientierung für alle Regelschüler und -schülerinnen übernommen hat", so Braun weiter.

Seit vielen Jahren unterstützen der Freistaat Thüringen, mit dem ihm zur Verfügung stehenden ESF-Mitteln, und die Agenturen für Arbeit die gemeinsamen Bemühungen der drei Handwerkskammern und der drei Industrie- und Handelskammern um eine wirtschaftsnahe und kontinuierliche Berufsorientierung für die Thüringer Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen.

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