Embryonenschutz soll gewährleistet werden

Bischof Hauke bittet um Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative

Erfurt (BiP). Der Diözesan-Administrator des Bistums Erfurt, Weihbischof Reinhard Hauke, ruft die Thüringer Katholiken auf, sich mit einer Unterschrift an der Europäischen Bürgerinitiative "Einer von uns" zu beteiligen. Die Initiative möchte erreichen, dass die Europäische Union keinerlei Aktivitäten mehr finanziell unterstützt, die zur Tötung menschlicher Embryonen führen.

Zu solchen Aktivitäten zählen die Forschung mit embryonalen Stammzellen, Klonen sowie Abtreibung als Mittel der Bevölkerungskontrolle und der Familienplanung, wie es auf der Webseite der Initiative heißt. Dort findet sich auch der Hinweis auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 18. Oktober 2011, wonach das Leben eines Menschen mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle beginne. Die Initiative "Einer von uns" erkennt darin weitreichende Folgen für das gesamte EU-Recht: "Seither ist klar, daß seitens der EU das Leben und die Würde jedes menschlichen Embryos vom Zeitpunkt der Befruchtung an geschützt werden muss. Dieser Schutz ist aktuell jedoch nicht gewährleistet." Damit sich die EU-Kommission mit diesem Problem beschäftigt, müssen in der EU bis zum 1. November 2013 eine Million Unterschriften gesammelt werden. Weihbischof Hauke regt an, auf www.1-von-uns.de online zu unterschreiben oder dort Unterschriftenlisten herunterzuladen und in Kirchen und Pfarrbüros auszulegen. "Es wäre tragisch, wenn die Möglichkeit, menschliches Leben vor der Vernichtung zu bewahren, an fehlenden Unterschriften scheitern sollte", betont Hauke.

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