Erfurt(dp) - Bundesumweltminister Peter Altmaier besuchte am Dienstag, 31. Juli die Landeshauptstadt.
Bundesumweltminister Peter Altmaier und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht standen den Journalisten in der Erfurter Staatskanzlei Rede und Antwort.
© Foto: dpEr wollte sich mehrere Solarunternehmen am Erfurter Kreuz ansehen und eine Diskussion über die Energiewende in Deutschland mit Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht führen.
Bei der anschließenden Pressekonferenz wurde Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht deutlich: sie forderte die Bundesregierung auf, einen einheitlichen Plan für die Energiewende vorzubereiten. Lieberknecht sagte, es gibt nach wie vor keine erkennbare Federführung unter den Bundesministerien, was das Thema betrifft. Es ist, so Lieberknecht weiter, höchste Zeit, dass die Politik endlich einheitliche Rahmenbedingungen schafft, um alle Aktivitäten von Bund, Ländern, Kommunen und Netzbetreibern zu koordinieren. Die Solarhersteller in Thüringen haben sich zunächst nicht geäußert, sie werden aber nach Ende des Besuches zu einer Stellungnahme bereit sein.
Nach seinem Amtseintritt bereist Altmaier mittlerweile alle Bundesländer. Auf seinem Programm steht der Besuch der Agrargesellschaft Griesheim sowie die Besichtigung des Betriebes und der Biogasanlage am Standort in Hammersfeld. Darauf folgt eine Stippvisite zur Masdar PV nach Arnstadt, wo er Gespräche mit Vertretern der Solarbranche vor Ort führt. Weiter im Plan ist die Bosch Solar Energy in Arnstadt mit Werksbesichtigung. Und zum Schluss guckt sich Peter Altmaier den Nationalpark Hainich an, das Forsthaus Thiemsburg in Schönstedt, mit Ortsteil Alterstedt. Dort genießt er auf dem Baumkronenpfad entlang den „Urwald mitten in Deutschland“ - mit Erläuterungen zum Nationalpark Hainich als Weltnaturerbe - noch weiter höher, den Ausblick über den gesamten Hainich und das Thüringer Becken.
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