Erfurt (dp) - Unter dem Motto „GRENZENLOS“ fand mit rund 350 Teilnehmern am Samstag, 21. Juli, der diesjährige Christopher Street Day in Erfurt statt.
Alle Menschen – egal welcher sexuellen Orientierung – waren herzlich eingeladen, diesen bunten Tag für die Vielfalt zu feiern und dabei gegen Homophobie und jede andere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit Gesicht zu zeigen.
Die Demo führte vom Willy-Brandt-Platz über den Juri-Gagarin-Ring zum Wenigemarkt, danach zog der Zug weiter zum Fischmarkt, wo eine Zwischenkundgebung stattfand. Damit wollten die Teilnehmer viele Menschen mit deren Botschaften erreichen und zum Mitmachen motivieren. Die Strecke endete auf dem Anger, wo ein Straßenfest mit Infoständen, Musik und Gesprächen zum Verweilen einlud. „Der Christopher Street Day ist ein wichtiges Zeichen für mehr Akzeptanz und Toleranz gegenüber allen Menschen, egal welchen Geschlechts.
Der CSD bietet Erfurt die Möglichkeit, offen Stellung zu beziehen und sich gegen Diskriminierung aller Art auszusprechen", sagte Conrad Gliem, Landesvorstand des LSVD in Thüringen und langjähriger Mitorganisator des Festes in Thüringen.