Jena (anw) – Weder Trainer Petrik Sander noch Verteidiger Kai-Fabian Schulz wollten von einem Punktgewinn etwas wissen. „Drei Punkte sind eine zwingende Notwendigkeit", forderte Sander. „Wir müssen in Babelsberg drei Punkte holen", gab Schulz zu Protokoll.
Der FC Carl Zeiss Jena muss im Karl-Liebknecht-Stadion am kommenden Samstag ab 14 Uhr gegen den SV Babelsberg 03 auf Sieg spielen und kämpfen. Gewiss, selbst bei einer Niederlage in der Filmstadt könnte bei dann noch zehn ausstehenden Partien eine Siegesserie den drohenden Abstieg verhindern. Prognosen auf FC-Siege - ob in der Fremde oder der Heimat erzielt - abzugeben fällt aktuell schwer. Die beiden letzten Heimpartien nicht gewonnen, in Sandhausen nicht den einen möglichen Punkt gerettet, Jena steht zurecht auf Platz 19.
Von zwei Mannschaften, die „mit einfachem Fußball und möglichst wenig Fehlern" denselben Stil praktizieren würden, sprach Jenas Chefcoach am Donnerstag. Babelsberg stehe ebenfalls unter Druck und er habe beobachten können, der kommende Gastgeber tue sich schwer, treffe er auf Mannschaften, die tief stünden.
Dass vielleicht der vorgeblich sehr schlechte Rasen im „Karli" als Grund für ein erfolgloses Spiel herhalten könnte, trat Sander noch vor dem Anpfiff akzentuiert entgegen: „Der Ball verspringt für beide Teams".
Zum Rauswurf von Alexander Voigt erklärte der Trainer, in der Situation zählten keine Egoismen, sondern nur die Mannschaft. Und dazu gehörten neben der sportlichen auch die nervlichen Dinge: „Ich hätte das gern vermieden, das macht keinen Spaß".
Pressesprecher Andreas Trautmann teilte mit, in Jena seien 400 Tickets verkauft worden. Über die Babelsberger Homepage und die Tageskasse könnten noch Karten erworben werden.
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