Höxter (ozm) - „Weiter so!", so lautet die Meinung der zufriedenen Patienten des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Strahlentherapie des St. Ansgar Krankenhauses in Höxter. Seit einem Jahr ist das Team rund um den leitenden Arzt der Strahlentherapie Dr. Stephan Christoph für die Patienten da. Was viele nicht wissen: Das Behandlungsspektrum erstreckt sich nicht nur auf bösartige Tumorerkrankungen, sondern zeigt auch gute Heilungserfolge bei Arthrose, Fersensporn, Tennis- oder Golf-Ellenbogen.
„Seit dem 1. Januar bis heute haben über 500 Patienten mit jeweils bis zu 40 Einzelleistungen behandelt – sowohl mit bösartigen als auch mit gutartigen Erkrankungen", erklärt Dr. Stephan Christoph, leitender Arzt der Strahlentherapie. Rückwirkend betrachtet, bilden Menschen mit Brustkrebserkrankungen immer noch den größten Teil der Patienten, die sich einer Strahlentherapie unterziehen. Hinzu kommen bösartige Tumore der Prostata, Hirn-, Enddarmtumore sowie Metastasen in Knochen und Gehirn.
Aber auch Patienten mit einer gutartigen Erkrankung nutzen immer mehr die Möglichkeit, mit Hilfe der Strahlentherapie ihr Leiden zu lindern. „Von mehr als 100 Patienten, die mit einer gutartigen Erkrankungen zu uns gekommen sind, hat sich bei 70% der Schmerz gebessert, häufig sogar bis zur Schmerzfreiheit", erklärt Dr. Christoph. Der Vorteil, den die Strahlentherapie sowohl Menschen mit bösartigen als auch für Menschen mit gutartigen Erkrankungen bietet, liegt auf der Hand: Sie ist Dank der modernen Technik relativ nebenwirkungsarm. Die Bestrahlungsdosis wird in kleinen Portionen, sogenannten Fraktionen, gegeben. Dadurch kann das gesunde Gewebe in der Umgebung des Tumors die Strahlungen besser vertragen und eventuelle Reize ausgleichen. Bei einer Strahlenbehandlung der gutartigen Krankheitsbilder reicht es aus, nur einen Bruchteil der in der Tumortherapie erforderlichen Dosis zu verabreichen.
Um die Patientenzufriedenheit besser zu erfassen und ggf. Anpassungen vorzunehmen, werden die Patienten nach Ihrer Behandlung per Fragebogen anonym befragt. Und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen: eine sehr gute Leistung bescheinigen die Patienten dem Team der Strahlentherapie. Ebenfalls durchweg mit „sehr gut" werden die Erreichbarkeit und die Ausstattung der Abteilung bewertet. Die Beratung, die Wartezeiten und auch die Atmosphäre können mit einer Eins aufwarten. „Ein großes Lob dem ganzen Team, ich habe selten so eine ruhige und besonnene Atmosphäre in einem Wartebereich und in den Behandlungszimmern erlebt", so ein zufriedenes Patientenstatement. Alle Befragten würden die Strahlentherapie weiter empfehlen.
Im Laufe der kurzen Zeit seit Betriebsbeginn hat sich der Radius, aus dem die Patienten kommen, vergrößert. Neben dem Kreis Höxter verzeichnet das MVZ Patienten aus den Kreisen Holzminden, Südostniedersachsen, Lippe, Bad Pyrmont und auch Nordhessen.
Seit einem halben Jahr besteht zudem eine Kooperation mit der Strahlenklinik Hildesheim. „Wir kooperieren sowohl personell als auch apparativ. Die Maschinen sind parallel aufgebaut und sollte es einmal zu technischen Ausfällen kommen, ist immer eine durchgängige Bestrahlungstherapie sichergestellt", erklärt Dr. Stephan Christoph. „Wir wollen dem Patienten in der Strahlentherapie den größtmöglichen Vorteil bieten und eine Behandlung, die ihn am geringsten belastet", so Dr. Stefan Christoph.
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