Erfurt (lm) - Über 80 Puppenhäuser, Puppenstuben, Puppenküchen und Kaufläden gibt es am 16. Juni in Erfurt zu sehen, wenn das Privatmuseum von Steffi Rebettge-Schneider seine Türen öffnet.
Bereits über mehrere Jahre sammelt die selbstständige Buchhalterin die Miniaturwelten, die jetzt in privaten Ausstellungsräumen von Groß und Klein bestaunt werden können. Aus der anfänglichen Sammelleidenschaft sei mittlerweile eine beachtliche Sammlung geworden, sagt sie. Die Besucher erwartet eine spannende Zeitreise durch die Kulturgeschichte von ca.1870 bis 1970. Die Ausstellung zeigt auf spielerische Art die verschiedenen Lebens- und Wohnvorstellungen in allen sozialen Schichten dieser Zeit und die unterschiedlichen Facetten der Entwicklung der Puppenstube.
Seit ihrer Kindheit ist sie von Puppenstuben fasziniert. Seit fünf Jahren hat sie die Sammelleidenschaft allerdings erst gepackt. Seitdem ist sie in jeder freien Minute auf der Suche nach neuen „Schätzchen“ und Zubehör, das sie auf Ebay oder auf Flohmärkten findet.
Wer die Ausstellung verpasst, kann bis Anfang September individuelle Besichtigungstermine vereinbaren. Am 8. September geht ein Teil der Sammlung zunächst nach Hohenfelden ins Thüringer Freilichtmuseum. Nächstes Jahr werden die Puppenstuben von Steffi-Rebettge-Schneider dann in Schloss Friedenstein in Gotha ausgestellt.
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