Ausschusses für Brand- und Katastrophenschutz

Für Zusammenarbeit mit Regionalleitstelle in Göttingen

Northeim (lpd/usj) - Neben dem Teilhaushalt für den Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes standen zahlreiche Personalien auf der Tagesordnung des Ausschusses für Brand- und Katastrophenschutz beim Landkreis Northeim.

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V.l.n.r.: Harald Sehl, Henning Thörel, Frank Langheim, Landrat Michael Wickmann, Kreisbrandmeister Bernd Kühle, Ausschussvorsitzender Karl-Heinz Hagerodt, Peter Ahrens und Fachbereichsleiter Matthias Walbrecht.

© Foto: lpd

Verabschiedet wurde der im letzten Jahr ausgeschiedene, ehemalige Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung beim Landkreis, Herrn Peter Ahrens. Auch der ehemalige Leiter des Brandschutzabschnittes Nord, Herr Frank Langheim, wurde verabschiedet und erhielt aus den Händen von Landrat Michael Wickmann seine Entlassungsurkunde. Frank Langheim hatte im Dezember 2012 aus persönlichen Gründen um seine Entlassung gebeten. Bernd Kühle wurde zum Kreisbrandmeister wiedergewählt.

Neubesetzungen: Henning Thörel soll zunächst für zwei Jahre zum Abschnittsleiter FFW für den Brandschutzabschnitt Nord ernannt werden. Die Ernennung des Ortsbrandmeisters aus Wenzen soll zunächst kommissarisch erfolgen, da er zunächst noch den Verbandsführer-Lehrgang absolvieren muss. Neu ist die erstmalige Ernennung eines stellvertr. Abschnittsleiter für den Brandschutzabschnitt Nord. Diese Funktion soll Harald Sehl, bisher Stadtbrandmeister in Dassel, wahrnehmen.

Zusammenarbeit der Einsatzleitstellen:

Im Zusammenhang mit der erforderlichen Anbindung der Northeimer Einsatzleitstelle an den Digitalfunk hat der Ausschuss für Brand- und Katastrophenschutz eine grundsätzliche Aussage getroffen. Der Landkreis Northeim müsste im Zuge der Umstellung auf Digitalfunk in seine Leitstellentechnik etwa 1.000.000 Euro investieren. Dies soll nun allerdings nach dem einstimmigen Votum der Ausschussmitglieder nicht passieren. Landrat Michael Wickmann soll sich vielmehr um eine Zusammenarbeit mit der Göttinger Regionalleitstelle bemühen. Der Landkreis würde so die Investitionskosten sparen und stattdessen an die Technik der Einsatzleistelle in Göttingen angebunden werden. Hierfür müsste der Landkreis dann künftig Nutzungsgebühren bezahlen.

"Durch die Nutzung eines einheitlichen Systems in den Leitstellen Northeim und Göttingen ist eine engere Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung insbesondere bei Großschadensereignissen möglich", zeigt Landrat Michael Wickmann auf, der damit nicht nur die finanziellen Vorteile eine Zusammenarbeit sieht.

 

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