Anni-Berger-Stiftung bekam 4.000 Euro

Großzügige Zustiftung für eine liebenswerte Stadt

Bad Langensalza (j. wapsa/mdk) - „Einfach danke sagen" wollte Bürgermeister Bernhard Schönau, als er gemeinsam mit Rosenkönigin Anja Hobert der Firma Heinz Werner GmbH einen Besuch abstattete.

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v.l.n.r.: Jürgen Werner, Karsten Werner, Rosenkönigin Anja Hobert, Bürgermeister Bernhard Schönau.

© Foto: wapsa

Die Köpfe des Unternehmens, Jürgen und Karsten Werner, hatten im Vorfeld des 20-jährigen Firmenjubiläums im Juli die Idee, ihre Gäste um eine Spende zugunsten ihrer Heimatstadt zu bitten. Dabei lag es nahe, das gesammelte Geld einer Stiftung zugute kommen zu lassen: Der Bad Langensalzaer Anni-Berger-Stiftung. Rosenzucht und –anbau gehören zu den ältesten und bekanntesten Traditionen in Bad Langensalza. Damit diese aufrecht erhalten werden können, rief die Stadt 2008 die Anni-Berger-Stiftung ins Leben – benannt nach der (Bad) Langensalzaerin Anni Berger, die bis heute die einzige anerkannte, weibliche Rosenzüchterin Deutschlands ist. Mit Spendengeldern und Zinserträgen aus dem Kapitalstock werden Projekte unterstützt, die die Kur- und Rosenstadt und ihre Ortsteile lebens- und liebenswerter machen. Positiv überrascht zeigte sich Bürgermeister Schönau über die Summe, die dank des Aufrufes der Unternehmer zusammengekommen war: Knapp 4.000,00 Euro konnten als Zustiftung zum Kapitalstock verbucht werden. Dieses Engagement sei keine Selbstverständlichkeit, lobte Bürgermeister Schönau den Einsatz von Jürgen und Karsten Werner. Vielmehr sei die Unterstützung der Stiftung beispielhaft. Er hoffe, diese Aktion findet viele Nachahmer. „Wir sind zum 25-jährigen Jubiläum auf jeden Fall wieder mit dabei“, versprach Karsten Werner zum Abschied.