Jena (FSU) - Die iranische Juristin und Menschenrechtsaktivistin Dr. Shirin Ebadi ist mit dem Preis für Internationale Verständigung und Menschenrechte der Ulrich-Zwiener-Stiftung ausgezeichnet worden.
Hendrik Zwiener überreicht den Preis für Internationale Verständigung und Menschenrechte der Ulrich-Zwiener-Stiftung an Shirin Ebadi.
© Foto: FSUDer Preis wird gemeinsam von der Ulrich-Zwiener-Stiftung, dem Collegium Europaeum Jenense (CEJ) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena verliehen. Er würdigt herausragende Persönlichkeiten, die sich gegen Menschenrechtsverletzungen und für Toleranz gegenüber Andersdenkenden in besonderer Weise stark machen und ist mit 2.500 Euro dotiert.
Shirin Ebadi engagiert sich seit mehr als 30 Jahren für die Menschenrechte in ihrem Heimatland, insbesondere für die Rechte von Frauen und Kindern. Für ihr Engagement wurde sie u. a. als erste Frau der muslimischen Welt 2003 mit dem Friedensnobelpreis geehrt.
Den Preis überreichte Hendrik Zwiener, der Vorsitzende der Ulrich-Zwiener-Stiftung, im Rahmen eines Festakts in der Aula der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Im Anschluss an die Preisverleihung diskutierte die Preisträgerin auf dem Podium mit Wissenschaftlern der Universität Jena zum Thema „Demokratie und Menschenrechte – mit dem Islam zu vereinen?“.
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