Ausstellungsprojekt „Gallery Sudoh @ Galerie pack of patches“ eröffnet

Kaligraphien aus dem Land der Morgenröte

Jena (sho) - Wandobjekte, die Vergänglichkeit sowie Entstehung thematisieren und Wandinstallationen, die von Begegnungen erzählen - diese Kunstwerke sind Teil eines Austauschprojektes zwischen der Galerie pack of patches in Jena und Galerie Sudoh in Odawara, Japan. Gezeigt werden sie in der Jenaer Galerie bis zum 19. Mai.

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Kunst verbindet: Galeristin Grit Höhn von der Galerie pack of patches (m.) mit den zwei Künstlern Motoko Katsuta (r.) und Jesse Magee von der Galerie Sudoh.

© Foto: sho

„Beide Galerien veranstalteten das Austauschprojekt zwischen deutschen und japanischen Künstlern im Rahmen des diesjährigen Jubiläums ,150 Jahre deutsch-japanische Freundschaft', sagte Galeristin Grit Höhn, „es steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Christian Wulff und des japanischen Kronprinzen Naruhito."

Der 1. Teil des Projektes wird in Jena realisiert. Gezeigt werden in der Schau „Gallery Sudoh @ Galerie pack of patches" Werke von insgesamt zehn Künstlern der Gallery Sudoh. Darunter sind unter anderem Kaligraphien, Installationen und Fotografien. Der zweite Teil des Projektes ist für August in Odawara geplant. 12 Künstler der Galerie pack of patches wollen ab 9. August ihre Kunstwerke in der Gallery Sudoh zeigen. Odawara liegt in der Präfektur Kanagawa, 300 Kilometer südlich der Katastrophenstadt Fukushima. Die heute rund 200.000 Einwohner zählende Kommune war die letzte japanische Stadt, die im Zweiten Weltkrieg bombardiert wurde.

Parallel zur Ausstellung ruft die Galerie pack of patches zu Spenden auf für die Menschen Japans, die noch immer unter den Folgen des schweren Erdbebens und verheerenden Tsunamis sowie der Havarie im Kernkraftwerk Fukushima leiden. „Mit jedem Ankauf einer Arbeit geht auch eine Spende nach Japan", versprach Grit Höhn, „das Geld soll Kindern, die ihre Eltern verloren haben und auch Künstlern, die unter der Katastrophe leiden, zugute kommen."

© sho

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