Eisenach (ji) - Mit der Auftaktveranstaltung zu „10 Jahre Therapie von Lese- und Rechtschreibschwächen im LOS Eisenach" wurde am 1. September die Veranstaltungsreihe zum 10-jährigen Jubiläum des Instituts eröffnet.
Prof. Dr. Esser von der Potsdamer Universität sprach über Wahrnehmungsstörungen bei Kindern mit Lese- und Rechtschreibschwäche. Der Vortrag mit einer anschließenden Diskussionsrunde richtete sich primär an Eltern, Lehrer, Ärzte und Erzieher. Denn die Probleme in einem Diktat, beim lesen und schreiben von Aufsätzen können dramatisch auch für den späteren Berufsalltag sein. Handelt es sich sogar um eine diagnostizierte Legasthenie/LRS, sind die Probleme noch ausgeprägter. Das Lehrinstitut LOS jedoch vermittelt den betroffenen Kindern einfühlsam die Kompetenz, um Sprache automatisch und richtig anzuwenden. Wer gut hören, sprechen, lesen und schreiben kann, hat auch gute Chancen für ein erfolgreiches Leben. Denn niemand ist ursächlich schuld an Lese- und Rechtschreibschwäche - weder die Eltern, die Lehrer und schon gar nicht das Kind selbst. Durch die gezielte LOS-Förderung, die sich auf profunde wissenschaftliche Methodik stützt, ist es möglich, die Lese- und Schreibkompetenz von Kindern grundlegend zu verbessern und ihnen damit ein gesundes Selbstvertrauen zurück zu geben, das sich dann auch in anderen Lebensbereichen auswirkt.