Beverungen (bs) - Die Begeisterung der Autoren des Kirchenführer und der Geistlichen für die schönen Kirchen und Kapellen der Stadt Beverungen (und Lauenförde) war bei der Präsentation des fertigen Werkes im katholischen Pfarrheim spürbar.
Die Idee Pfarrer Hentschels, einen gemeinsamen Kirchenführer zu erstellen, wurde im August 2011 bei einem Treffen der Ortsheimatpfleger thematisiert und die Autoren, meist die Ortsheimatpfleger, begannen mit dem Zusammenstellen der Texte.
Erhard Weiß (Ortsheimatpfleger aus Titelsen) erstelle ein musterhaftes Gliederungsschema und übernahm gemeinsam mit Christoph Reichardt die redaktionellen Aufgaben. Die Bilder wurden von Stanislaus Kandula aus Witten angefertigt, der sich auf die Ablichtung von Sakralbauten spezialisiert hat.
Der Kirchenführer soll nicht als kunsthistorischer Führer verstanden werden, sondern will in kurzer Form auf die Besonderheiten und Kunstschätze der Kirchen und Kapellen in Raum Dreiländereck Beverungen hinweisen. Die kleine Laukapelle in Wehrden ist ebenso aufgenommen worden, wie die evangelischen Kirchen und die Klosterkirche in Herstelle. Auch das kath. Gemeindezentrum Lauenförde wird behandelt, „denn es gehört seelsorgerisch auf alle Fälle mit dazu“ erläuterte Pfarrer Christof Hentschel.
Der Kirchenführer kann ab Pfingsten bis zum 1. Juli 2012 zum Einführungspreis von 5,00 € erworben werden, weil ein Spender, der nicht genannt werden möchte, eine Summe von 5.000 € für dieses Projekt zur Verfügung stellte. Ab dem 1 Juli wird der Führer 6,50 € und ab dem 1. Dezember 8,00 € kosten. An den Schriftständen der Kirchen, im Buchladen der Abtei Herstelle, im Bürozentrum des Pastoralen Raumes und in Pfarrbüro der evangelischen Kirchen liegt der Kirchenführer zum Verkauf aus.
In der gegenwärtigen Situation großer Veränderungen in der katholischen und evangelischen Kirche, ausgelöst durch rückgängige Gläubigenzahlen und Priestermangel, werden die Gläubigen mobil und besuchen auch andere Kirchen als die eigene Kirche im Ort. Der Kirchenführer kann dabei den „reisenden Christen“ eine Hilfe sein, sich auch in der Kirche der Nachbarorte zuhause zu fühlen, ihre Kunstschätze zu würdigen und zu einer großen Gemeinschaft zusammen zu wachsen.