Errichtung einer Sekundarschule in Beverungen

Kooperationsverträge mit Gymnasium und Berufskollegs

Beverungen (pv) – Ab dem 01.08.2014 soll die Beverunger Verbundschule, bestehend aus Haupt- und Realschule in eine Sekundarschule geändert werden. Dieser Antrag wird von der Stadt Beverungen bei der Bezirksregierung in Detmold gestellt.

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Unterzeichnung der Kooperationsverträge: (v.l) Michael Urhahne (Schulleiter Berufskolleg Brakel), Klaus Oppermann (Schulleiter der zukünftigen Sekundarschule Beverungen), Bürgermeister Christian Haase, Matthias Gross (Schulleiter Berufskolleg Höxter) und Karls Günter Marquardt (Schulleiter Gymnasium Beverungen).

© Foto: Vössing

Die Sekundarschule ist keine Gesamtschule, aber vergleichbar. Der Unterschied besteht darin, dass die Sekundarschule keine eigene Oberstufe hat. Da aber bereits an der Sekundarschule die gymnasialen Standards zur Erreichung eines Abiturs oder Fachabiturs vermittelt werden, werden Kooperationen mit dem Städt. Gymnasien Beverungen und den Berufskollegs Höxter und Brakel geschlossen, die es den Schülern der Sekundarschule ermöglichen werden, problemlos in die dortigen Oberstufen bzw. zum Berufskolleg zu wechseln. Im Sitzungssaal des Beverunger Rathaus wurden jetzt mit Verbundschulleiter Klaus Oppermann, Bürgermeister Christian Haase, Gymnasiums-leiter Karl-Günter Marquardt und den beiden Berufskollegsleitern Matthias Gross (Höxter) und Michael Urhahne (Brakel) die Kooperationsverträge unterzeichnet.

Die Sekundarschule Beverungen hat nicht nur einen anderen Namen, sie unterscheidet sich inhaltlich auch wesentlich von der bisherigen Verbundschule.

Für die Sekundarschule wurde ein umfangreiches pädagogisches Konzept durch eine Arbeitsgruppe von Lehrkräften von der Verbundschule Beverungen unter Beteiligung der Stadt Beverungen erstellt. Durch den schulfachlichen Dezernenten der Bezirksregierung Detmold soll das pädagogische Konzept bewertet und beurteilt werden. Im Rahmen der Konzepterstellung wurden Anregungen und Ideen von bereits bestehenden Sekundarschulen sowie von Gesamtschulen eingeholt und in das Konzept eingearbeitet.

Um die Anforderungen für die gymnasiale Oberstufe kennen zu lernen, wird insbesondere in den Hauptfächern eine enge Zusammenarbeit zwischen der Sekundarschule und den Gymnasien und den Berufskollegs erfolgen.

Die Verbundschule ist eine Ganztagsschule. Die Sekundarschule wird ebenso eine Ganztagsschule. Das heißt, an drei Schultagen wird verpflichtend nachmittags Unterricht erteilt. Um 15.45 Uhr ist der Nachmittagsunterricht beendet. Die für den Nachmittagsunterricht vorgesehenen Tage werden der Montag, Mittwoch sowie der Donnerstag sein. Am Dienstag und Freitag findet kein Nachmittagsunterricht statt. Die Schüler können jedoch an diesen Tagen an einer Arbeitsgemeinschaft oder einem anderen pädagogischen Betreuungsangebot angemeldet werden, wenn dies gewünscht ist.

An einer Ganztagsschule, wie dies die Sekundarschule ist, dürfen nur begrenzt Hausaufgaben aufgegeben werden. Stattdessen hat die Sekundarschule als Ganztagsschule einen um 20 Prozent höheren Lehrerstellenanteil, so dass zusätzliche Lehrkräfte für Unterstützungs- und Förderunterricht von schwächeren, aber auch für stärkere Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen werden.

An der Sekundarschule Beverungen ist eine moderne Mensa vorhanden, in der die Schülerinnen und Schüler in den Pausen und in der einstündigen Mittagspause Speisen und Getränke erwerben können.

Bürgermeister Christian Haase unterstrich noch einmal die Wichtigkeit der Kooperationsverträge, durch die vernünftige Übergänge für die Schüler zu den weiteren Schulen geschaffen würden.

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