Was lange währt, wird gut

Landrat begrüßt Krankenhaus-Diskussion

Unstrut-Hainich-Kreis (psk/kf) - Landrat Harald Zanker zeigt sich, im Hinblick auf die sich entwickelnde Krankenhaus-Diskussion, erfreut.

Nachdem er selbst bereits in den Jahren 2007, 2008 und 2009 wiederholt darauf aufmerksam gemacht hat, dass die Stadt Mühlhausen entsprechende Anteile am Hufeland Klinikum erwerben könnte, ist er nun positiv überrascht, dass diese Ideen wieder aufgegriffen werden. Entsprechende Vorschläge wurden damals sowohl von Landrat Zanker als auch von der Fraktion der Linken in den Stadtrat beziehungsweise Kreistag eingebracht. Allerdings hatten sich, in der Vergangenheit, Teile des Stadtrates und des Kreistages vehement gegen dieses Vorhaben gesperrt. Jetzt scheint dieses Thema wieder neu belebt zu werden. „Unabhängig von der rechtlichen Würdigung gilt es nun, trotz Wahlkampf, Ergebnisse zu erzielen. In der nächsten Kreistagssitzung, die am 07. Mai 2012 stattfindet, sollte zunächst der Abtretung von 46,1 Prozent der Anteile am Stammkapital durch den Unstrut-Hainich-Kreis an die Hufeland Klinikum GmbH zugestimmt werden. Mit Hilfe des Verkaufserlöses in Höhe von 3,4 Millionen Euro könnte der aktuelle Kreishaushalt gesichert werden. Die beim Kreis verbleibenden 27 Prozent der Anteile am Klinikum könnten anschließend von der Stadt Mühlhausen erworben werden. Damit wäre auch der Haushalt der kommenden Jahre gesichert. Folge: die Kreisumlage würde niedrig gehalten werden.", so Landrat Harald Zanker. Im Falle einer solchen Entwicklung sollte der Kreis dennoch, aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen, als Mitglied im Aufsichtsrat des Hufeland Klinikums verbleiben. Landrat Harald Zanker abschließend: „Ich begrüße diese Entwicklung. Die Blockadehaltung der letzten Jahre scheint endlich aufzuweichen. Getreu dem Motto „Ende gut, alles gut" freut mich die späte Einsicht der politischen Kontrahenten. Nun gilt es, Nägel mit Köpfen zu machen."