Bundesliga Nord in Weimar: 1. Kulturstadt Triathlon am 9. September

Laufen, Radeln und Schwimmen

Weimar (TZ/HSV/haw) - Am 9. September richtet die Abteilung Triathlon des Hochschulsportvereins Weimar (HSV) den 1. Kulturstadt Triathlon Weimar aus. „Kampfgebiet“ ist im und um das Schwanseebad. Als Schirmherr fungiert Oberbürgermeister Stefan Wolf. „Für den HSV und auch für die Stadt Weimar ist es ein großes Glück, den Zuschlag für den Wettkampf der Bundesliga erhalten zu haben.“ So sehen das Sportler und Organisatoren. Neben dem Sprinttriathlon für Jedermann werden 12 Frauen- und 17 Männerteams der 2. Bundesliga Nord am Start sein, Sie tragen hier in Weimar in einem Teamwettbewerb ihr Saisonfinale aus. Dazu gehört auch das „Team Weimarer Ingenieure - HSV Weimar“ um Mannschaftskapitän Folker Schwesinger.

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Vor dem 1. Kulturstadt Triathlon Weimar am 9. September: „Für den HSV und auch für die Stadt Weimar ist es ein großes Glück, den Zuschlag für den Wettkampf der Bundesliga erhalten zu haben.“ So sehen es Organisatoren und Sportler. Bei einem „Heimspiel“ muss man sich nicht eingewöhnen. Das„Team Weimarer Ingenieure - HSV Weimar“ ist voll in den Vorbereitungen. Hier beim Lauftraining in Gera (v.l.n.r.): Robert Röder, Matthieu Roy, David Hoffmann, Jonas Meyer, Folker Schwesinger und Henry Beck. (Es fehlt auf dem Bild Robin Schneider.)

© Foto: TZ

Erst ins Wasser

Als Erste gehen am 9. September um 10:00 Uhr die Starter des Stadtwerke Weimar Sprinttriathlon ins Wasser. (Von den 150 Startplätzen sind vier Wochen vor dem Start gut ein Drittel vergeben. Neue Anmeldungen aus ganz Deutschland kommen täglich dazu.) Es folgen dann ab 12:00 Uhr die Damen und ab 13:30 Uhr die Herren der 2. Bundesliga. Die Radstrecke führt über Fuldaer Straße, Ernst-Thälmann-, Friedrich-Naumann-, Döllstädt- und Schwanseestraße zur Wechselzone auf dem Stadionvorplatz.  Gelaufen wird rund ums Bad entlang, wo hoffentlich  viele Zuschauer für eine tolle Stimmung sorgen. Die Organisatoren hoffen, bei den Anwohnern der Wettkampfstrecke auf viel Verständnis zu stoßen. Mit Einschränkungen und Sperrungen muss gerechnet werden.

Ganz bewusst hat sich das Org-Team für den Titel „Kulturstadt- Triathlon“ entschieden.  Neben den sportlichen Leistungen, die an diesem Tag natürlich im Vordergrund stehen, sollen die Bundesligastarter und die Gäste des Wettkampfs eingeladen werden, Weimar auch außerhalb des Sports zu besuchen.

 

Zeitplan

10:00 Uhr: Sprint- und Jedermanntriathlon (500 m Schwimmen (S) – 20 km Radfahren (R) – 5 km Laufen (L))

12:00 Uhr: 2. Bundesliga Damen, Team-Wettkampf (750 m S – 20 km R – 5 km L), 15 Mannschaften á 4 Starterinnen; mit 2-3 min. Zeitabstand

13:30 Uhr: 2. Bundesliga Herren, Team- Wettkampf (750 m S – 20 km R - 5 km L), 18 Mannschaften á 5 Starter; mit 2-3 min. Zeitabstand

15:00 Uhr: Siegerehrung Sprint und Bundesliga

Aktuelle Informationen: www.weimar-triathlon.de.

 

Weimarer Potenzen

Wie treten die Weimarer Sportler an zum 1. Kulturstadt Triathlon? Nach drei von fünf Wettkämpfen stehen die Triathleten vom „Team Weimarer Ingenieure – HSV Weimar“ aktuell auf dem 2. Platz in der Tabelle der 2. Bundesliga-Nord. Das ist eng: Nur einen Punkt hinter PV Witten II, aber auch nur einen Punkt vor den 2. Mannschaften aus Köln und Buschhütten. Der weitere Verlauf der Saison kann also spannend werden. Da es auf Platz 5 bereits 7 Punkte Vorsprung sind, sollte es mit der Top-5 -Platzierung normalerweise klappen.

Die Weimarer Triathleten wollen den Podestplatz jedenfalls nicht kampflos hergeben. Trainer Thomas Zirkel: „Beim Sprintrennen am 19. August in Witten werden alle bis zum Umfallen kämpfen, um für das Ligafinale zu Hause eine möglichst gute Ausgangsposition zu schaffen. Am 9. September steigt dann in Weimar erstmals ein Bundesliga-Triathlon - wie schon zum Saisonauftakt wieder ein Team-Sprint. Es lohnt sich also in jedem Fall zum Schwanseebad zu kommen.“

 

Voll im Training

Da wird nichts dem Zufall überlassen: Nach den zahlreichen Wettkämpfen der vergangenen Wochen war es an der Zeit, noch einmal einen Trainingsblock einzuschieben, um für den Saisonendspurt noch einmal die „Akkus“ aufzufüllen. Insbesondere im Schwimmen und Laufen werden von allen Top-Leistungen erforderlich sein, um an der Spitze der Liga mithalten zu können. So absolvierte ein Großteil des Teams bis zum 12. August ein Trainingslager in Gera, da dort optimale Trainingsbedingungen bestehen.

Neben dem Auffrischen der Ausdauergrundlagen standen auch einige gezielte intensive Lauf- und Radeinheiten auf dem Trainingsplan, um das Tempogefühl für den Sprintwettkampf in Witten auszuprägen. Das Gesamtpensum summiert sich auf ca. 30-35 Kilometer Schwimmen, 550-600 Kilometer Rad fahren und 80-90 Kilometer Laufen. Wobei es natürlich individuelle Variationen gibt.

 

Zusammenhalt fördern

Unter Leitung von Teamkapitän Folker Schwesinger und dem Geraer Robin Schneider, der sich vor Ort um die organisatorischen Dinge kümmert, ging es für Henry Beck, Robert Röder, David Hoffmann, Matthieu Roy sowie Jonas Meyer aber nicht nur um das gemeinsame Triathlontraining. Da im Gegensatz zu sonst, keine Sportschule oder Hotel gewählt wurde, sondern alle gemeinsam in einer Ferienwohnung logieren, galt es auch, den Alltag zusammen zu meistern. Allein die Essenzubereitung war bei den Mengen, die Triathleten so vertilgen, eine große Herausforderung. Und natürlich kam auch der Spaßfaktor nicht zu kurz: „Wettbewerbe“ am Tischkicker oder im Minigolf… Das Olympia-Programm u.a. mit den beiden Triathlon-Wettkämpfen wurde gemeinsam verfolgt.

 

Ortsbesichtigung

Am Sonntag, 12. August, steht dann noch gemeinsames Training für das Saisonfinale in Weimar auf dem Programm mit intensiver Streckenbesichtigung der Rad- und Laufstrecke rund um das Schwanseebad. Außerdem soll der Schwimmrundkurs im 50-m-Becken des Weimarer Freibades getestet werden. Auf Grund der vielen Wenden um die Bojen bedarf es einer intensiven und genauen Abstimmung innerhalb der Mannschaft. Immerhin konnte das Team genau so einen Teamwettkampf zu Saisonbeginn gewinnen…

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