Meiningen (tk) - Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat heute die Erschließung des umstrittenen Industriegebietes auf dem Rohrer Berg bei Meiningen begonnen. Für eine Gesamtinvestitionssumme von circa 7,5 Millionen Euro will die Stadt auf dem etwa 35 Hektar großen Gelände Industrieflächen für vorwiegend mittelständische Unternehmen unterschiedlicher Branchen schaffen. Aufgrund einer Förderung des Landes Thüringen beträgt der Eigenfinanzierungsanteil der Stadt Meiningen rund fünf Millionen Euro. Die hohen Kosten und die Tatsache, dass im nahegelegenen Industriegebiet „Thüringer Tor“ bei Queienfeld noch Kapazitäten für Gewerbeansiedlungen vorhanden sind, bringen dem Rohrer Berg immer wieder Kritik ein. Bürgermeister Reinhard Kupietz jedoch verteidigt das Projekt, weil er sich davon eine Schaffung von Arbeitsplätzen verspricht.
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