Lesung im Familienzentrum

„Es war einmal in Holzminden“...

Holzminden (ozm) - Auf Einladung des Senioren- und Pflegestützpunktes und des Familienzentrums Holzminden lasen Ilse Hammermeister und Günther Grigoleit, beide in Holzminden lebende Autoren, aus ihren Werken, teilweise auch aus bisher noch nicht veröffentlichten Texten.

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V.l.: Margret Brieger (Mobile Senioren), Günther Grigoleit, Ilse Hammermeister und Silvia Kieven (Senioren- und Pflegestützpunkt) freuten sich über eine gelungene Veranstaltung.

© Foto: privat

Ilse Hammermeister bezauberte mit Erzählungen ihrer eigenen Geschichte, voll Gedanken, Erinnerungen und Empfindungen, die sie in ihrem Buch: „Es war einmal in Holzminden…und vieles mehr. Heiteres und Besinnliches“ im Mitzkat Verlag veröffentlicht hat.
Sie nahm die zahlreichen Zuhörer mit auf eine humorvolle und spannende Zeitreise; in ein Leben, das ihre Leidenschaft, selbst zu schreiben, immer beflügelt hat.
Sie berichtete über ihre Erlebnisse in der Mädchenschule und über die zur damaligen Zeit erwünschten Tugenden und Aufgaben der Hausfrau, deren Bestreben darin liegen sollte, „ihren Ehemann zu erfreuen“. Über diese Tugenden kann Ilse Hammermeister heute nur noch schmunzeln.
Günther Grigoleit, Pastor im Ruhestand, begeisterte mit seinen humorvollen, lebendigen und lebensbejahenden Beiträgen.
Bildreich führte er die Zuhörer in die Spiele seiner Kindheit, die er im Kreis Heydekrug im Memelland verlebt hat.
Günther Grigoleit beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Altwerden und Alt sein.
So las er Texte aus seinem Buch „Mein Schweigen singt: Gedichte“, das ebenfalls im Mitzkat Verlag erschienen ist, und fesselte die Zuhörer mit allerlei philosophischen Beiträgen. Er erinnerte daran, dass „wer alt geworden ist, erkennen lernt, dass Zeit zur Frist wird“ und dass „alt ist, was erlebt ist“.
Beiden Autoren ist es gelungen, die unterschiedlichen Stimmungen ihrer Geschichten besonders über Ihre lebendige Art vorzutragen und in die Herzen der Zuhörer zu transportieren.
Der Nachmittag endete mit dem Hinweis, dass „wir alle es so machen sollten wie die Regenpfützen: Immer offen bleiben für die Fülle von oben“.

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