Jena (sho) - Die 20. Jenaer Naturschutzwoche des NABU Jena steht vor der Tür. Sie finden vom 23. bis 27. Januar 2012 im Hörsaal 4, Carl-Zeiss-Straße 3, der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt. Die abendlichen Vorträge beschäftigen sich mit dem allesamt Hauptthema „Biodiversität und Nachhaltigkeit in Thüringen".
Madeleine Ziegler Ditschler und Prof. Dr. Rainer Haupt vom NABU Kreisverband Jena stellten das Programm der 20. Jenaer Naturschutzwoche vor.
© Foto: shoDer Frage „Wie viel Biodiversität braucht der Freistaat?" widmet sich Dr. Gisela Baumann vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz in ihrem Vortrag am 23. Januar um 19.30 Uhr. Sie erläutert, was sich die Landesregierung vorgenommen hat, um bis 2020 den Verlust an Arten und Lebensräumen zu verringern oder - in manchen Bereichen - sogar zu stoppen.
Im Vortrag am 24. Januar um 19.30 Uhr stellen die Referenten Dr. Frank Fritzlar und Dr. Werner Westhus von der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie in Jena die neuen Roten Listen Thüringens vor. Diese werden in der Regel alle zehn Jahre aktualisiert und klären, wie es um unsere Vielfalt an Arten und Lebensräumen steht. In diesem Jahr kommt eine Neufassung heraus.
Um das Stadtklima Jenas und wie es sich verändert geht es in dem Vortrag am 25. Januar um 19.30 Uhr. Osama Mustafa vom Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz Jena wird einen Ausblick auf die im Rahmen des Klimawandels zu erwartenden Veränderungen geben und Möglichkeiten einer klimagerechten Stadtentwicklung aufzeigen.
Der Mittelwald steht im Mittelpunkt des Vortrags am 26. Januar um 19.30 Uhr. Die Referenten Philipp Sebald und Prof. Dr. Rainer Haupt erklären, warum diese historische Betriebsart, die Nachhaltigkeit und Artenvielfalt in idealer Weise vereinen, aus Naturschutzsicht wieder häufiger angewendet werden sollte.
Mit einem Vortrag zum Thema „Erlebnis Grünes Band - Thüringer Wald" am 27. Januar um 19 Uhr gehen die 20. Naturschutzwochen zu Ende. Idee des Projektes „Grünes Band" war es, entlang des 120 Kilometer langen innerdeutschen Grenzstreifens zwischen Mitwitz im Westen und Mödlareuth im Osten Maßnahmen umzusetzen, um die einzigartige Natur zu schützen und für Touristen naturverträglich erlebbar zu machen. Stefan Beyer von der Ökologischen Bildungsstätte in Mitwitz gibt einen Überblick über die Aktionen.
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