Amelunxen und St.-Quentin-la-Motte

50 Jahre Freundschaft

St.-Quentin-la-Motte/Amelunxen (brv) - Das Himmelfahrtswochenende steht für Amelunxen und seine französische Partnergemeinde St.-Quentin-la-Motte-Croix-au-Bailly immer im Zeichen der deutsch-französischen Partnerschaft.

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Enthüllung der Gedenktafel.

© Foto: Marlies Grzelak

In diesem Jahr feierte man in Frankreich gemeinsam das 50-jährige Bestehen der Partnerschaft oder der „Jumelage“ wie die französischen Freunde es nennen.
Trotz des alters- oder krankheitsbedingten Ausfalls einiger Teilnehmer konnte Organisator Andreas Neu 38 Frankreichfreunde aus Amelunxen und Drenke im Bus begrüßen.
Höhepunkt des Aufenthaltes war ein offizieller Empfang in der Gemeindehalle, dem ein feierlicher Festakt auf dem Platz vor der Kirche St. Quentin vorausging.
Festredner waren Ms. Reynald Boulanger, Bürgermeister, Ms. Jacques Leroy, Präsident des Partnerschaftsausschusses und Andreas Neu in Vertretung des erkrankten Heribert Hund, Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses. Herbert Menke verlas ein Grußwort des verhinderten Beverunger Bürgermeisters Hubertus Grimm.
In den Wortbeiträgen wurde stellvertretend für alle anderen, den noch lebenden Gründungsmitgliedern  Francois Avisse und Rudolf Kirchhoff für ihre weitsichtige Initiative zur Gründung der Partnerschaft gedankt. Francois Avisse ließ es sich trotz des stolzen Alters von 100 Jahren und der damit verbundenen körperlichen  Einschränkungen nicht nehmen, an der Feier persönlich teilzunehmen.
Weiter wurde betont, dass die Freundschaft zwischen den beiden Ländern gerade vor dem Hintergrund zunehmend nationalistisch geprägten Denkens in Europa wichtiger denn je sei.
Aus der Partnerschaft ist nach übereinstimmender  Meinung eine Freundschaft geworden. Dies führt dazu, dass auch außerhalb der „offiziellen“ Termine weitere gegenseitige Besuche im familiären Rahmen stattfinden.
In Erinnerung an die 50-jährige Freundschaft wurde von französischer Seite eine Tafel am Kirchplatz unter Abspielen der beiden Nationalhymnen enthüllt. Die deutschen Gäste übergaben als Geschenk eine Holztafel, die vom Amelunxer Hubert Blaschke künstlerisch gestaltet worden war.
Den weiteren Aufenthalt gestalteten die Gastgeber mit einem  interessanten Rahmenprogramm. Darüber hinaus nahm das gegenseitige Näherbringen der jeweiligen Ess- und Trinkkultur einen nicht unerheblichen Raum ein.
Die Zeit des Abschiedes kam am Sonntagmorgen. Den Gästen aus Deutschland wurden unter herzlichen Umarmungen neben einem schönen Gastgeschenk auch Lunchpakete mit auf den Weg gegeben.

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