Abschlussfeier bei den BBS Uslar

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Die Abschlussklasse AP 24 zusammen mit ihren Dozent*innen und der Schulleitung. Hintere Reihe von links im Bild: Dr. Michael Krisch (Dozent), Malica Belbouab (Schulleiterin), Mia Jolin Schmidt (Uslar), Astrid Merten-Nosarzewski (Hardegsen), Ann-Christin Guicking (Nörten-Hardenberg), Sonja Herbart (Dozentin), Anke Heimbokel (Klassenlehrerin), Dr. Sabine Spiess (Dozentin)
Vordere Reihe von links: Helga Heise (Dozentin), Marlene Hellwig (Uslar), Rieka Wagemann (Brakel), Alea Dierschke (Uslar), Silvia Ohm (Dozentin), Uta Fremer (Dozentin), Dietmar Brüning (Dozent). Nicht mit auf dem Foto ist: Raveena Friedhoff (Bodenfelde).

© Foto: privat

Uslar (ozm) – Im Rahmen eines würdigen Festaktes veranstalteten die Berufsbildenden Schulen Uslar des Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. kürzlich eine Abschlussfeier. Besonderheit daran war, dass nicht nur Schülerinnen nach bestandener Ausbildung in ihr zukünftiges Leben verabschiedet wurden, sondern ebenso der Abschied zweier langjähriger Dozentinnen gebührend gefeiert wurde.
Für die rund 50 Gäste bestehend aus den Absolventinnen der Altenpflege und deren Angehörige sowie Vertreter*innen der praktischen Ausbildungseinrichtungen und zahlreichen Lehrkräften der BBS, wurde ein abwechslungsreiches Programm präsentiert. Schulleiterin Malica Belbouab führte durch die Veranstaltung, die in der festlich dekorierten Freikirche stattfand. An dieser Stelle gilt der Evangelischen Freikirche für die Zurverfügungstellung der Räume sowie Susanne Schulz für die sehr atmosphärische Dekoration ein großer Dank.
Zu den Höhepunkten der Feier zählte sicher der humorvolle Redebeitrag der Abschlussklasse, in dem die Absolventinnen mal schmunzelnd, mal nachdenklich auf ihre Ausbildungszeit zurückblickten. Anschließend fand die Klassenlehrerin Anke Heimbokel wertschätzende Worte und bezog sich dabei individuell auf jede einzelne Schülerin. Viel „Humor, Widerstandskraft und Erfolg“ waren im Kern die Wünsche, die sie ihren nun ehemaligen Schülerinnen mit auf den Weg gab. Dazu passte, dass nicht nur alle Schülerinnen der Klasse AP 24 ihren Abschluss erreicht haben, sondern sie auch sogleich eine Anstellung in einer Einrichtung fanden.
Zum Ausbildungserfolg gehört nicht nur theoretisches Wissen, sondern immer auch die fachliche Umsetzung in der Praxis. Dementsprechend dankte Malica Belbouab insbesondere auch den Einrichtungen der praktischen Ausbildung für die lange währende und erfolgreiche Kooperation. Die Absolventinnen sind dankbar zu wissen, dass sie am Ende ihrer Ausbildungszeit mit einem fundierten Wissen in eine erfolgreiche Berufslaufbahn starten können. Das Team der berufsbildenden Schulen Uslar wünscht dafür alles Gute.
Als weiteren Schwerpunkt der Feier verabschiedete das Kollegium die beiden langjährigen Lehrkräfte Uta Fremer und Silvia Ohm. Da war es sehr passend, dass Malica Belbouab in ihrer Rede auch einen Rückblick auf fast drei Jahrzehnte Berufsschulentwicklung gab. Denn beide Kolleginnen trugen maßgeblich zum Erfolg und zur Weiterentwicklung der BBS Uslar bei.
Uta Fremer legte einen ihrer Arbeitsschwerpunkte auf die Kooperation mit Schulen und anderen Institutionen, um möglichem Nachwuchs die Berufswelt der Pflege näher zu bringen. So besuchten auch Schülerinnen und Schüler der Sollingschule regelmäßig die Berufsbildenden Schulen Uslar, um einen Einblick in deren Angebot zu erhalten. Zudem besuchte Uta Fremer selbst Schulen und referierte vor Ort. Als Schaltstelle zwischen der Praxisausbildung und dem theoretischen Unterricht packte sie immer mit an und suchte nach neuen Lösungen. So hat sie im Laufe der Zeit viele Weiterentwicklungen angestoßen und erfolgreich begleitet.
Silvia Ohm bereicherte die BBS Uslar mit hohen Kompetenzen im Bereich Pflege und legte von Beginn an Wert darauf, „ihren“ Schülern und Schülerinnen alle Kompetenzen mit einem hohen Maß an Freude und Praxistauglichkeit zu vermitteln. Dafür hat sie nach vielen Kooperationen gesucht. Sie nahm Kontakt zu Vereinen und Organisationen auf und ermöglichte den Klassen einen direkten Austausch mit Engagierten und Betroffenen. So entstanden durch ihr hohes Maß an Vernetzung viele wertvolle Kooperationen für eine praxisgerechte Ausbildung.
Auch in diesem Jahr startet wieder ein neuer Ausbildungsjahrgang an den BBS Uslar. Für kurzfristig Entschlossene sind Bewerbungen für den Ausbildungsgang zum Pflegefachmann/zur Pflegefachfrau noch für dieses Jahr möglich!
Mit der generalistischen Ausbildungsgang zum Pflegefachmann/zur Pflegefachfrau bieten sich den Absolvent*innen ganz neue Entwicklungs- und Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Pflege. Die Ausbildung stellt einen wichtigen Schritt in eine neue Zukunft der Pflegebranche dar. Vor allem die gemeinsame Ausbildungsgrundlage bietet Berufseinsteigern den enormen Vorteil sowohl in der Altenpflege als auch in der Gesundheits-und Krankenpflege - stationär oder ambulant - tätig werden zu können.
Nicht nur für die zum 1. Oktober 2021 startende Ausbildung bieten die Berufsbildenden Schulen Uslar noch freie Schulplätze an, sondern auch für das kommende Schuljahr 2022/2023 sind Bewerbungen schon jetzt möglich. Mehr Informationen finden Interessiere auf der Internetseite der BBS Uslar unter www.bbs-uslar.de oder sie wenden sich telefonisch unter 05571-9243-130 an Herrn Albrecht.

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