Jahrtausende alte Reliquien aus Glas

Altes in neuem Glanz

Kleintettau (Elke Schönfelder/cb) - Das Europäische Flakon- und Glasmuseum in Kleintettau ist um eine Sensation reicher. Genau genommen sind es sieben Exponate, die den Besuchern derzeit in einer gesonderten Vitrine präsentiert werden.

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Das Entstehungsdatum dieser Halskette wird auf das vierte Jahrhundert nach Christus zurück.

© Foto: Elke Schönfelder

In Goeda in der Oberlausitz lagerten diese unermesslichen Schätze aus dem Privatbesitz von Ernst- Ulrich Walter, auf dessen Rittergut. Also ehemaliger Anwalt des Schahs von Persien hat er eine unvorstellbare Sammlung orientalischer Schätze zusammen getragen.
Die Glasbewahrer erwarben bereits 2009 sechs Flakons aus diesem wertvollen Bestand. Es handelt sich um vier Sandkern- und zwei mundgeblasene Gefäße aus Glas.
Datiert werden diese Flakons auf das Jahr 750 vor Christus bis 500 nach Christus.
„Es ist als lese man in einem Tagebuch“, sagt Sandro Welsch. Er ist Dipl.- Restaurator im Europäischen Flakonmuseum und war über drei Jahre lang mit der Konservierung und Restaurierung dieser Ausstellungsstücke beschäftigt.

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Sandro Welsch war mit der Restaurierung der Exponate betraut.

© Foto: Elke Schönfelder


Und noch eine weitere Kostbarkeit zieht in dieser Vitrine den Blick des Betrachters an- eine 80 Zentimeter lange Halskette zu der noch ein Ring gehört.
Carl August Heinz, erster Vorsitzender der Glasbewahrer, stellte sie dem Museum zur Verfügung. Die Belegschaft von Heinz Glas machte dieses Schmuckstück ihrem Chef zum 60. Geburtstag zum Geschenk.
Die Perlen der Kette bestehen aus verschiedenen Materialien, wie zum Beispiel aus Muscheln, Türkis, Bernstein, Kupfer, Keramik und natürlich Glas. Die Anhänger hingegen sind ausschließlich aus vielfarbigen Transparentgläsern. Es handelt sich um eine Grabbeigabe aus dem syrischen Raum und wurde sie auf 400 nach Christus datiert.
Aber kommen Sie selbst und schauen Sie und lassen Sie sich begeistern von den Geschichte über die Geschichte und das Glas.

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In einer gesonderten Vitrine können die wertvollen Exponate derzeit bestaunt werden.

© Foto: Elke Schönfelder

 

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