Erziehungs- und Beratungsstelle

Anna Anette Meyer feiert Jubiläum

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V.l.: Martin Pfeffer (Bereichsleiter Kinder- und Jugendgesundheit sowie Seniorenfachdienst), Anna Anette Meyer und Landrat Michael Schünemann.

© Foto: privat

Holzminden (ozm) - Seit 25 Jahren ist Anna Anette Meyer beim Landkreis Holzminden als Sozialarbeiterin in der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Landkreises beschäftigt. Grund genug, das berufliche Jubiläum ein klein wenig feierlich zu begehen. Landrat Michael Schünemann gratulierte der 64-Jährigen und dankte ihr für ihr langjähriges großes Engagement. Dabei hatte die Jubilarin ursprünglich einmal etwas völlig anderes gelernt. Doch in der sozialen Arbeit fand sie dann ihre eigentliche Erfüllung.
Schon mit 18 Jahren hatte Anna Anette Meyer ihre erste dreijährige Ausbildung abgeschlossen. In einem Holzmindener Optikerbetrieb hatte sie dafür ihre Gesellinnenprüfung 1976 erfolgreich abgelegt. Gereicht hat ihr das jedoch nicht. „Diesen Beruf anschließend etwa 40 Jahre so weiter zu machen, dafür fand ich mich noch zu jung“, sagt sie. Deshalb holte sie ihre Fachhochschulreife auf der Fachoberschule in Hannover nach und begann anschließend ein Sozialpädagogik-Studium an der dortigen Evangelischen Fachhochschule.
Ihr Anerkennungsjahr für das Diplom als Sozialpädagogin führte sie nach drei Jahren zurück in die Heimat. In Holenberg gründete sie 1981 den Verein für Sozialpädagogik mit. Die Idee, eine Wohngemeinschaft zu organisieren, in der Jugendliche ab 14 Jahren ein normales Alltagsleben führen und gleichzeitig mit einem sozialpädagogischen Betreuungsangebot begleitet werden, war seinerzeit Neuland. Für sie war das eine besondere Erfahrung in ihrer Arbeit, die sie bis heute in guter Erinnerung hat. Dennoch verließ sie das Projekt nach fünf Jahren, um in Holzminden bei Pro Familia anzufangen. Nach weiteren beruflichen Stationen Anfang der 90er Jahre beim Bildungswerk Niedersächsischer Volkshochschulen und der Arbeiterwohlfahrt kam sie 1996 schließlich zum Landkreis Holzminden. Nach einer kurzen Vertretungszeit im Allgemeinen Sozialen Dienst des Gesundheitsamtes landete sie in der Erziehungs- und Familienberatungsstelle. „Ich habe gemerkt, dass mir das ganz viel Spaß gemacht hat“, resümiert Anna Anette Meyer heute.

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