Erfurt (mg/pm) – Die Aufdeckung der NSU und der Verfassungsschutzskandal schlug in den vergangenen Monaten hohe Wellen. Auf einer Pressekonferenz im Thüringer Landtag stellte der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag und zugleich Herausgeber Bodo Ramelow das Buch „Made in Thüringen?“ vor.
"Made in Thüringen?" so heißt das Buch welches Bodo Ramelow, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, herausgebracht hat.
© Foto: Matthias Gränzdörfer24 Expertinnen und Experten aus Medien, Politik, Wissenschaft und antifaschistischen Initiativen gehen in dem Sammelband, der zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai erschien, offenen Fragen rund um das Entstehen des NSU, der Neonazi-Szene in Thüringen und Sachsen, militanten Neonazi-Netzwerken und dem Versagen und Wegschauen der Behörden nach. Als Autoren treten neben dem Herausgeber Bodo Ramelow unter anderem Petra Paul und Wolfgang Nossen auf. In dem Buch werden nicht nur die Taten und Täter dargestellt, sondern es beschäftigt sich auch mit der Opferperspektive. Dargestellt werden soll auch das Entstehen des braunen Nazi Terrors, dessen Unterstützer aber auch den Kameradschaften und die Rolle der NPD. Das verschleierte Handeln der Geheimdienste soll in das Licht der Öffentlichkeit gebracht werden. Aber auch als Mahnung für die Opfer soll es dienen. Das Buch ist im VSA Verlag erschienen und ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.
Bodo Ramelow stellte Buch über den NSU Terror in Thüringen vor
© Matthias Gränzdörfer
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