B├╝rgerinitiativen gegen das Projekt SuedLink

Marienmünster (ozm) - Um gemeinsam die Umsetzungskraft zu erhöhen, haben sich sechs Bürgerinitiativen der Kreise Höxter und Lippe gegen das Projekt SuedLink auf eine gemeinsame Zusammenarbeit geeinigt.
Die Bürgerinitiativen trafen sich am Mittwoch, 7. Januar 2015, in Marienmünster-Papenhöfen.
Das Thema „Wie verhindern wir die Errichtung der Monstertrasse SuedLink in den Kreisen Höxter und Lippe?“ stand zur Diskussion.
Die Bürgerinitiativen waren sich einig, dass sie eine Energiewende, weg von Kern- und Kohlenenergie hin zu erneuerbaren Energien, sehr begrüßen und einvernehmlich unterstützen.
Die Bürgerinitiativen Falkenhagen, Rischenau, Lebenswertes Marienmünster, Bökendorf, Dalhausen und Warburgerland haben sich auf gemeinsame Forderungen gegenüber Minister Gabriel und der gesamten Bundespolitik geeinigt.
Professor Dr. Klaus David von der Bürgerinitiative Warburger Land fasst den erarbeiteten Konsens zusammen: „Wir fordern den Verzicht auf Freileitungen, den kompletten Einsatz von Erdkabel für das Projekt SuedLink von Norden nach Süden, den Einsatz von neuen Technologien für die Zukunft.“
Jutta Fritzsche von der Bürgerinitiative Lebenswertes Marienmünster ist überzeugt: „Wir schaffen hiermit eine Basis, um sowohl mit den Kommunal-,Landes- und Bundespolitikern , als auch mit den Umweltinstitutionen, kooperativ zusammen zu arbeiten.“
Zu den nächsten Schritten gehört eine Intensivierung der Vernetzung mit weiteren Bürgerinitiativen entlang der gesamten Trasse, also mit Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen und Bayern.