Landwirtschaftlicher Ortsverein Borgholz

Deutz-Fahr Werke in Lauingen besucht

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Werksbesichtigung bei Deutz-Fahr.

© Foto: privat

Borgholz (brk) - Bei herrlichstem Sommerwetter unternahm der Landwirtschaftliche Ortsverein Borgholz eine dreitägige Fahrt in Richtung Bayern. Nach einem reichhaltigen Frühstück am Bus stand am ersten Tag ein Besuch der mittelalterlichen Stadt Rothenburg ob der Tauber auf dem Programm. Die malerische Altstadt und die beeindruckende Stadtmauer mit ihrem Wehrgang und den vielen Türmen begeisterten die Reisegruppe. Eine sehr interessant gestaltete Stadtführung vermittelte den Teilnehmern die Geschichte der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten. In Anschluss daran ging es weiter zum Hotel Kannenkeller in Lauingen an der Donau. Nach einem hervorragenden Abendessen endetet der Tag im Biergarten des Hotels
Am zweiten Tag wurde die Fuggerstadt Augsburg besucht. Besichtig wurden zunächst die Fuggerei.
Hierbei handelt es sich um die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt. Sie wurde von Jakob Fugger 1521 gegründet und die Jahreskaltmiete beträgt bis heute 1 Rheinischen Gulden (0,88 Euro) und täglich drei Gebete für den Gründer Jakob Fugger. Bei einem Rundgang konnten die Kirche, eine Schauwohnung, das Museum und der Weltkriegsbunker der Fuggersiedlung besichtigt werden. Der gebürtige Borgholzer Stefan Mues und seine Ehefrau zeigten der Reisegruppe ihre neue Heimat Augsburg. Durch idyllische Winkel und viele kleine Hinterhöfe ging es zum Rathaus mit dem Goldenen Saal. Danach ging es über die Maximilianstraße zur Kirche St. Ulrich/St. Afra. Als nächstes stand eine Brauereibesichtigung an. Im Brauhaus Riegele wurde zunächst gut gegessen bevor die Gruppe zu einer Brauereibesichtigung startete und Einblicke in die Kunst des Bierbrauens bekam.
Am Abend gab es im Hotel eine Führung durch den alten Eiskeller des Hotels Kannenkeller. In diesem wurde im Winter Eis aus der Donau zur Lagerung transportier um damit bis in den Sommer hinein das Bier, welches dort gelagert wurde, zu kühlen. Der Eiskeller des Hotels umfasste etliche Gewölbekeller, welche durch ein Gänge System verbunden sind und über mehrere Stockwerke 18 Meter in die Tiefe führen.
Am letzten Tag stand eine Werksbesichtigung bei Deutz-Fahr an. Hier konnten die Landwirte die Produktion der Traktoren hautnah erleben – von der Fertigung des Antriebsstrangs über die Lackierung bis hin zur Endmontage und Kontrolle. Das erst im Mai 2017 offiziell neu eröffnete Werk ist das modernste Traktoren Werk Europas und produziert in Lauingen Schlepper von 140 – 340 PS. Erstaunt waren die Landwirte über die Logistik und Technologie welche nötig ist um alle benötigten Teile „just in time“ an der Produktionsstraße zur Verfügung zu stellen. Außerdem faszinierte die Geschwindigkeit und Präzision mit der die einzelnen Bauteile sowie die Elektronik und Hydraulik montiert wurden.
Ein Mittagessen bei Deutz-Fahr und eine Besichtigung des Deutz-Fahr Museums rundeten den Besuche ab.