Erfurt (co) - Die Reihe „Erfurter Klassik Serenaden“ könnte sich zu einem ausgesprochenem Publikumsmagneten mausern. Im reizvollem Ambiente des Hofes der Musikschule Erfurt werden heiter-unterhaltsame Serenaden und Quartette des klassischen Musikzeitalters vorgetragen. Gestaltet wird diese Reihe von profilierten Thüringer Solisten und Ensembles unter der künstlerischen Leitung des Flötisten Frieder Gauer.
Das erste von insgesamt drei Konzerten fand am Sonntag, den 10. Juni 2012, statt. „Im Zentrum der Konzerte stehen natürlich die Gipfelwerke der Wiener Großmeister, aber auch aus der Schatztruhe heute weniger bekannter Komponisten des 18./19. Jahrhunderts sollen lohnenswerte kammermusikalische Kostbarkeiten gehoben und vor dem Vergessen bewahrt werden“, erklärt Frieder Gauer das Anliegen der Reihe.
Titel der ersten Veranstaltung war „Musik am Hofe August des Starken“. Neben dem Sonnenkönig, Ludwig XIV., in Versailles war es der Kurfürst von Sachsen August der Starke, der der höfischen Kultur zu internationalem Glanz verhalf. Es wurden Stücke von Johann David Heinichen, Johann Adolph Hasse, Johann Sebastian Bach, dem Lieblingssohn Bachs Wilhelm Friedemann Bach und Johann Joachim Quantz vorgetragen. Zwei Flötisten und eine Cembalistin standen auf der Bühne.
Was einige vielleicht nicht wissen: Das Cembalo ist ein historisches Tastinstrument, welches seine Blütezeit vom 15. bis zum 18. Jahrhundert erlebte. Charakteristisch ist sein heller Klang.
Sehr unterhaltsam werden die Konzerte von Frieder Gauer moderiert, der dem Publikum Interessantes und Wissenswertes über den jeweiligen Komponisten und sein musikhistorisches Umfeld erläuterte.
Zwei Mal gibt es noch die Möglichkeit, ein Konzert der „Erfurter Klassik Serenaden“ im Hof der Musikschule Erfurt zu erleben. Am kommenden Sonntag, den 17. Juni, um 19.30 Uhr werden mit Harfe und Flöte musikalische Perlen „Aus der Schatzkiste der Tonkunst“ gehoben. Am 24. Juni werden unter dem Titel „Meisterwerke“ ebensolche von J.S. Bach, J.J. Quantz, J. Haydn und L. Boccherini zu hören sein. Nähere Informationen unter http://www.musicarara.de
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