Höxter (mo) - Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Wer kennt es nicht, dieses abgedroschene Sprüchlein, das jedoch genauer betrachtet nur zu wahr ist? Das Weserbergland mit seinen herrlichen Ausblicken, urigen Wanderwegen und kleinen Naturwundern ist für viele seiner Bewohner einfach schon zu vertraut. "Unsere Region ist ein Naturerlebnis ersten Ranges" formulierte es Bürgermeister Alexander Fischer. Und fortan werden auch "Tore in die Region" Einheimische und Auswärtige über den Schatz vor der eigenen Haustür informieren: Multimedia-Infoterminals, dreiteilig freistehende Wände mit einem iPad als Zentrum, werden in Zukunft unter anderem in den Touristen-Informationen für sekundenschnellen Zugriff auf Daten und Fakten sorgen.
Vorgestellt vom Kreisprojekt "Erlesene Natur" wurden die Terminals im Historischen Rathaus von Höxter - passend, da ebenfalls ein FFH-Gebiet. Der Dachstuhl des Rathauses wird von Fledermäusen der Art "Großes Mausohr" bewohnt, die man via Webcam auch beobachten kann - zumindest von April bis Oktober.
Das Kulturland und seine einzelnen Erlebnisgebiete werden anschaulich in Bild und Ton präsentiert, mit Kurzfilmen und informativen Hörgeschichten. Aktuelle Projektentwicklungen und ein Veranstaltungskalender für Wanderungen, Führungen und Vorträge finden ebenfalls ihren Platz.
Weiterhin wird aber auch griffiges Info-Material in Form von Flyern vorhanden sein.
Bereits jetzt gibt es äußerst positive Resonanz. Die Terminals sind optisch angenehm, aus Holz und mit regional passenden Motiven gestaltet. Die iPads zeichnen sich durch eine benutzerfreundliche, leicht zu bedienende App aus, deren Informationsgehalt per Smartphone auch in die Hosentasche passt.
"Die "Tore in der Region" sollen eine Anlaufstelle für Einheimische und Touristen sein", so Kreisdirektor Dr. Ulrich Konradi, "Sie sind ein wichtiger Baustein aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit für die Erlesene Natur".