Trotz des Betretungsverbotes in der Corona-Krise

Evangelische Kitas bleiben in Kontakt zu Familien

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Die Kindertageseinrichtungen sind zurzeit nur für Notbetreuung geöffnet, aber die Mitarbeitenden in den Kitas und die Verantwortlichen beim Evangelischen Kirchenkreis Paderborn stehen weiterhin in Kontakt mit den Familien.

© Foto: Kita-Verbund

Kreis Höxter (ozm) - Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus bedeuten einschneidende Veränderungen und große Herausforderungen für Kinder und Eltern. Die Kindertageseinrichtungen sind für die reguläre Betreuung geschlossen, ausgenommen sind Kinder von Eltern, die in Berufen mit system-relevanter Infrastruktur tätig sind (sog. Schlüsselpersonen). Alle anderen Kinder müssen zuhause betreut werden, Eltern sind ins Home Office gegangen oder mussten frei nehmen. Jetzt heißt es für viele, Kinderbetreuung, Familienalltag und Beruf an einem Ort unter einen Hut zu bekommen.
Die Kinder vermissen ihre Freunde und die vertrauten Erzieherinnen und Erzieher. So haben evangelische Kitas in den letzten Tagen „Wir vermissen Euch-Postkarten“ von Eltern und Kindern bekommen. Und auch die Einrichtungen halten den Kontakt zu den Familien: über Telefon, Internet und soziale Medien. Sie geben Informationen weiter, unterstützen bei Problemen und geben Tipps zur Kinderbeschäftigung. Zum Beispiel haben Kitas Anleitungen zum Basteln für Ostern verschickt, laden zu Malaktionen ein und gratulieren Kindern telefonisch zum Geburtstag.
„Wir sorgen uns um die Kinder und Eltern und sind in dieser außergewöhnlichen Situation für sie da“, sagt Rena Sokolski, Fachberaterin für die 16 Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Paderborn. Alle evangelischen Einrichtungen bieten zurzeit Notbetreuung für Kinder von Eltern in Schlüsselpositionen an. „Die Einrichtungen sind mit den Eltern im engen Kontakt und suchen gemeinsam nach flexiblen Lösungen für die Betreuung“, erklärt Ulrike Freitag-Friedrich, Geschäftsführerin des Verbunds der Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Paderborn.
Auch für die Erzieherinnen und Erzieher bedeutet die Corona-Krise, dass in ihrem Beruf und ihrem Alltag nichts mehr so ist wie gewohnt. Deshalb hat Pfarrerin Elke Hansmann, Synodalbeauftragte für Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Paderborn, in einem Brief an alle Mitarbeitenden ihren Beistand als Seelsorgerin angeboten: „In dieser Ausnahmesituation kann Angst entstehen, den Herausforderungen nicht gewachsen zu sein und in Konflikte zu geraten, die die angespannte Situation noch verschlimmern.“ Bei belastenden Situationen sind Pfarrerin Elke Hansmann sowie die Gemeindepfarrerinnen und -pfarrer vor Ort jederzeit für die Mitarbeitenden wie auch für die Eltern ansprechbar.
Bei Fragen oder Problemen stehen die zuständigen Mitarbeiterinnen des Kirchenkreises und in den Kindertageseinrichtungen Eltern gerne zur Verfügung: Fachberaterin Rena Sokolski, Tel. (05251) 5002-65, Email: sokolski@kkpb.de; Geschäftsführerin Ulrike Freitag-Friedrich, Tel. (05251) 5002-60, Email: ulrike.freitag-friedrich@kkv-gt-hal-pb.de und Pfarrerin Elke Hansmann, Tel. (05251) 5002-79, Email: elke.hansmann@kk-ekvw.de. Die Kontaktdaten der Kindertageseinrichtungen sind auf der Internetseite www.kirchenkreis-paderborn unter dem Menüpunkt „Angebote-Themen“/„Kinder“ zu finden.

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