Heimat- und Kulturverein Marienmünster

Heimatwerker stiften Ruhebänke

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Fünf Ruhebänke, auf denen laut Ulrich Jung jeweils "fünf stämmige Deutsche oder sechs zarte Japaner" Platz nehmen können, bereichern das Angebot der schönen Stadt Marienmünster.
Das Foto zeigt (v. l.) Josef Föckel, Klaus Potthast, Ulrich Jung, Bernadette Niemeier, Ewald Kreilos und Reiner Gröne.

© Foto: privat

Marienmünster (ozm) - Das Geschenk besteht aus fünf Einzelteilen, ist insgesamt 12,50 Meter lang und hat einen Gesamtwert von mehr als 3.000 Euro. Gefertigt wurde es von den Heimatwerkern des Heimat- und Kulturvereins (HKV) Marienmünster. Dieser ist Auftraggeber und Finanzier der ergonomisch geformten Ruhebänke, die jetzt den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Marienmünster zur kostenfreien Nutzung übergeben wurden. Erfreut zeigte sich bei der Übergabe der ersten Bank die stellvertretende Bürgermeisterin und Vorsitzende des Ortsausschusses Vörden, Bernadette Niemeier. „Jede Bank ist eine Bereicherung für den Ort“, so Niemeier, „ich kann dem HKV und vor allem den fleißigen Handwerkern nur Dank sagen.“ Bei der Auswahl der fünf Standorte war sie bereits beteiligt worden. Laut HKV- Vorsitzenden Ulrich Jung hat die erste Bank ihren Platz am Rathaus. „ Nach Absprache mit der Verwaltung wollen wir den Leuten entgegenkommen, die hier das freie WLAN nutzen und bisher auf den kalten Treppenstufen stehen oder sitzen mussten.“ Weitere Standorte sind am Ende des Wegs südlich der Figurenhecke, am Spielplatz in der Berliner Straße, am Wanderweg von der Kreisstraße nach Altenbergen / Abzweig Umspannwerk sowie an der oberen Wiese des Obstbaumlehrpfads (Nähe Drehteller). „Alle Standorte haben ihren besonderen Reiz. Man kann während der Wanderung in Ruhe rasten und sich am wunderbaren Anblick der Landschaft erfreuen“, weckte Jung das Interesse an einer Besichtigungstour. Anerkennung bekam der HKV auch von der Stadtverwaltung. Der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters Josef Suermann: „Ich finde die Idee klasse, denn von diesen Bänken können alle Bürgerinnen und Bürger profitieren“,
Die Baupläne und statischen Berechnungen stammen von Dipl.-Ing. Christian Hecker. Fertigungsräume und Maschinen stellte die Firma Hecker System Bau kostenlos zur Verfügung.
Gebaut wurden die aus Fichtenholz bestehenden Ruhebänke unter der Leitung von Reiner Gröne. Seine Helfer mit Schmirgelpapier, Farbpinsel und Akkuschrauber waren Klaus Potthast, Ewald Kreilos, Fred Vollmer, Clemens Aurin, Josef Föckel und Ulrich Jung.