Immo Sennewald in der Stadtbücherei in Suhl

Heimspiel

Nicht alle, die Suhl in den letzten Jahren verlassen haben, gingen auch verloren.

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Immo Sennewald schlug mit seinem neuen Roman "Raketenschirm" die Zuhörer in der Stadtbücherei in den Bann.

© Foto: jr

Suhl (jr) - Er war ein Unangepasster. Und er war gerade deshalb unangenehm für die DDR- Obersten. Immo Sennewald, der die DDR verlassen musste, war am vergangenen Dienstag wieder mal zurück in seiner Geburtsstadt. Die Landesbeauftrafte für Stasiunterlagen Suhl, Monika Aschenbach, hatte ihn zu einer Lesung für sein neues Buch "Raketenschirm", den letzten Band seiner Trilogie, in die Stadtbücherei eingeladen. Und er war gern gekommen.

Beim Blick aus dem Hotelfenster auf das Zentrum seiner Heimatstadt kamen ihn Erinnerungen an das alte Suhl. Nichts mehr da von Aspen, Poststraße, Plan und Herrenstraße. Aber Sennewald schaut nach vorn. Und mit ihm einige handverlesene Zuhörer, die den Autor zum Teil von ganz früher kannten. Mit ihnen kam Sennewald, der inzwischen in Baden- Baden lebt, ins Gespräch. Weil sich Immo Sennewald seinen Blick auf das Leben und die Welt nicht vernebeln ließ, traf er mit seinem neuesten Werk den Nerv vieler, die Suhl verbunden und so wie er selbst im Herzen treu geblieben sind.

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