Hembser Kinderlaufgruppe erfolgreich

Hembsen (ozm) - Nach den Osterferien wird das Lauftraining der Kinderlaufgruppen immer nach draußen verlegt nach dem Motto: „Raus in die Natur mit viel Spaß an der Bewegung“.
In diesem Jahr hatte Lauftrainerin Claudia Reinold eine neue Idee: Training im Rahmen des DLV-Laufabzeichens. Jeder Teilnehmer entscheidet selber, ob 15/30 oder 60 Minuten Laufen ohne Pause – Tempo beliebig. Für 4 oder 9 Wiederholungen gibt es dann das Wiederholungsabzeichen mit silbernem oder goldenem Rand. Für jede Stufe gibt es eine spezielle Ausweiskarte, die vom lizensierten Übungsleiter oder Sportabzeichenprüfer mit Datum, Unterschrift und Stempel abgezeichnet wird.
Treffpunkt war 2x wöchentlich an der Nethebrücke – Spielplatz Hembsen. Startpunkt war direkt an der Nethebrücke auf dem Radweg in Richtung Bruchhausen. Dabei musste eine ca.500 m lange übersichtliche Wendepunktstrecke gelaufen werden. Bei den ersten Malen lief das Trainerteam als Begleitung mit, um z.B. wichtige Informationen zur Tempo-Entscheidung etc. zu geben. Und natürlich wurde auch „streng“ kontrolliert – schließlich durfte nicht angehalten werden. Bei der 2. Trainingseinheit z.B. wurden 2 Teilnehmer bei einer Anhalte-Pause auf „frischer Tat“ ertappt und an diesem Tag disqualifiziert. Natürlich waren sie beim nächsten Training wieder dabei und die Kinder achteten mittlerweile selber darauf, dass niemand stehen blieb.
An dem Wendepunkt bei der Nethebrücke hatte jeder Teilnehmer auf einem Tisch sein Getränk positioniert. Da nicht stehen geblieben werden durfte, wurde die Flasche beim langsamen Lauf erfasst, um den Wendepunkt herum Flüssigkeit zu sich genommen und beim Lauf wieder auf dem Tisch abgestellt.
Claudia Reinold war begeistert: „Mit so einer riesigen Resonanz habe ich nicht gerechnet! Regelmäßige Trainingsteilnahme und die meisten Kinder liefen 30 Minuten am Stück – besser kann sich der Trainingserfolg nicht auswirken!“
Und noch etwas Erfreuliches: die Eltern erschienen mit Geschwistern der Kinder zum Training und feuerten die Kinder an. Sie unterstützten bei der Getränkeausgabe und einige Eltern begleiteten sogar ihre Kinder.
Und da einige Kinder noch nicht die zehnmalige Teilnahme geschafft haben, wird ihnen in den Sommerferien ein Sondertraining angeboten.

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