Aufgabe für vier Generationen

Historischer Markt in Diedorf

Diedorf (Hofmann/sj) - 22. September um 11.00 Uhr: Der Platz, auf dem der historischer Markt
stattfindet, ist hergerichtet und geschmückt.

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Die Einwohner von Diedorf feiern mit einem historischen Markt die Verleihung des Markt- und Stadtrechtes am 22. September 1342.

© Foto: Kulturverein

Alle Biertischgarnituren stehen, die Tische sind dekoriert, der Zwiebelkuchen auf den Blechen ist belegt und der Himmel: schwarz. Aller Augen sind auf die Regenwolken gerichtet und Petrus wird angefleht, er möge die Wolken weiterschieben. Der Himmel wird hell, die Sonne kommt raus. Der historische Markt ist gerettet. Warum historischer Markt? 1342 verlieh König Ludwig der Bayer Diedorf das Markt- und Stadtrecht - genau auf den Tag am 22. September. Diesem Ereignis sollte gedacht werden. Um 14.00 Uhr öffneten die Stände, die Gäste kamen in Scharen. Historisches Handwerk wie Schmieden, Sattlern, Spinnen, Mulden hauen, Lappesöcke nähen, Sticken, Besen binden, Schnitzen usw. waren zu bestaunen. Handgefertigtes wie Honig, Saft, Marmeladen, Näh-, Häkel- und Stickarbeiten, Salben, Liköre usw. waren zu erwerben. Für das leibliche Wohl sorgten Zwübbelsploatz, Tiegelkoanter, Gulaschsuppe, Krustenbraten, Met, Kuchen, Apfelpunsch uvm. Die Kinder wurden mit Filzen, Hutanfertigen, Kettenbasteln, einem Streichelzoo usw. beschäftigt. Für die Unterhaltung sorgten Nadine Geisel mit ihrer Kindergruppe und historischem Tanz, Gotthard Debelius mit seiner Drehorgel sowie die Gruppe „Sagenhaft" aus Kaltennordheim. Der Kulturverein bedankt sich bei den Helfern und Mitwirkenden, bei allen Händlern, Handwerkern, Köchen, Bäckern und der Jugend, die für die gute Bewirtung der Gäste sorgte, den Apfelspendern und Einwohnern, die ihre Höfe und Strom zur Verfügung stellten. Das 1225-Jahrfeierfieber 2013 hat nun auch den Letzten im Dorf erreicht.

 

 

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