Gedankliche Weite der Portraitmalerei

Künstlerin Nicole Drude schafft neue Werke

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Künstlerin Nicole Drude.

© Foto: privat

Bad Driburg (ozm) - Im Bad Driburger Atelier der Künstlerin Nicole Drude entsteht immer wieder etwas Neues. So arbeitete sie seit Beginn des Jahres an einer neuen Portraitserie nach dem Tenor: Futur II, etwas, das gewesen sein wird. Aus Tinte, Acrylfarbe und Aquarellfarbe entstanden 25 Portraits in Mixed Media Technik, die die eigentliche Aquarelltechnik der Künstlerin in den Hintergrund treten ließen. "Der Ausdruck dieser Farbmittel erscheint mir weniger komplex im Vergleich zu meiner üblichen Aquarelltechnik", beschreibt die Künstlerin. Angesprochen hätte sie jedoch das Plakative, Programmatische der alternativen Farbmittel. "Ich wollte etwas schaffen, was die Zeit durchdringt", erklärt Nicole Drude. Ausgangspunkt waren in nachweihnachtlicher Zeit ein Portrait von Gabriel und Maria, dann entwickelten sich die Gesichter teils fremdartig weiter, beeinflusst vom Gefühl der Zeit als Entfremdung. Dafür stehen Titel wie "Alien" oder "An der Grenze". Die Bilder bewegen sich thematisch "Am Rande des Ich", lösen sich teilweise auf, werfen unbeantwortbare Fragen auf nach dem Sinn. "Gedankennetze" werden gesponnen, "Sinneswellen" übertragen sich. Fragen enden in "Gedankenschleifen". Parallel dazu entstanden Landschaften, die die Künstlerin als Seelenlandschaften sieht. Sehnsuchtsorte, die unbestimmbar bleiben. Für Nicole Drude gilt: "Mich motiviert besonders, dass ich weiß, dass in allen Ateliers der Umgebung konzentriert gearbeitet wird. So fühle ich mich anderen Künstlerinnen und Künstlern verbunden und hoffe, sie bald persönlich wieder zu treffen, um unsere Kunst öffentlich zu zeigen."

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