Modellbundesbahn öffnet wieder

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Das Hermannsdenkmal der Modellbundesbahn.

© Foto: Modellbundesbahn

Brakel (ozm) - Die Modellbundesbahn im Rieseler Feld 1b öffnet ab sofort wieder donnerstags bis sonntags, jeweils in der Zeit von 11 bis 18 Uhr. Dabei setzt man die Maskenpflicht hier äußerst gewissenhaft durch: Auch der Hermann auf seinem Denkmal trägt, was starke Chancen auf das „Mode-Accessoire des Sommers 2020“ hat.
Während Architekt Ernst von Bandel von 1838 an mehrere Jahrzehnte benötigte, um das Denkmal zu errichten und im Sommer 1875 zu eröffnen, waren es bei der Modellbundesbahn 30 Stunden Archivrecherche, 60 CADStunden für ein virtuelles 3D Modell, 400 Druckstunden zur Transformation in ein reales Modell und schließlich 30 Modellbaustunden, um ein 2507 Gramm schweres und 61,5 cm hohes maßstabsgetreues Miniaturdenkmal zu erschaf fen. Sei n Wert beträgt 10. 000 Euro. Es ist Teil des neuentstehenden Modellbauabschnittes Teutoburger Wald, den die Modellbundesbahn mit dem bereits fertiggestellten Weserbergland auf 675 qm Ausstellungsfläche zeigt.
Ziel der ostwestfälischen Dauerausstellung ist es, Gäste mit in den Sommer 1975 zu nehmen. Betriebsabläufe, Genauigkeit und Detailliebe der Nachbauten heben die Modellbundesbahn deutlich von allen anderen deutschen Modelleisenbahnausstellungen ab. Sie gilt Fachleuten als „echteste“ Miniaturausstellung im Maßstab H0.
Hermann hat sich übrigens zu seiner Maske geäußert, so die Modellbundesbahn, und lässt ihn zitieren: “Eigentlich besteht die Maskenpflicht ja beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln; doch hier oben jucken mir manchmal die Blütenpollen in der Kupfernase, und ich will meine Mitmenschen vor einem gewaltigen Nieser bis nach Bielefeld schützen.“
Nähere Infos unter www.modellbundesbahn.de.

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