Sanierung des Hauses Pennig

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Rundgang im Haus Pennig: Stifter Diether Wegener, Bürgermeister Tobias Scherf, Architektin Cornelia Lange, Nadine Smukal, Deutsche Stiftung Denkmal, im Hintergrund Barbara Wunsch von der Stiftung und Ilana Felle von der Stadtverwwaltung.

© Foto: privat

Warburg (wrm) - Nach knapp zwei Jahren Planung, Vorbereitungen und Abstimmungen zum Umbau und der Restaurierung des Hauses Penning, ist bei der Hansestadt Warburg der Bauantrag für das Gebäude in der Marktstraße 18 eingegangen. Im Vorfeld erfolgten umfangreiche Untersuchungen der Bausubstanz, die eine erfolgreiche und vor allem denkmalgerechte Sanierung vorbereiten.
Bürgermeister Tobias Scherf konnte sich bei einem Termin vor Ort über den aktuellen Stand informieren. Architektin Cornelia Lange und Nadine Smukal (Deutsche Stiftung Denkmalschutz) stellten die Planungen vor. Bürgermeister Scherf begrüßte die geplanten, vielfältigen Wohnangebote, die im Haus geschaffen werden sollen. Im ersten und zweiten Obergeschoss sind kleinere und mittelgroße Wohnungen geplant, die barrierefrei erreichbar und zentral gelegen sind. Vor allem die noch vorhandenen, bauzeitlichen Türen und die hohen Decken im zweiten Obergeschoss sollen erhalten und gezeigt werden, betonte Nadine Smukal.
Seit sechs Jahren ist das Haus Pennig unbewohnt und seit zwei Jahren ist die Warburger Denkmalstiftung Eigentümerin des Gebäudes. Nicht nur die bauzeitlichen Details sollen beim Umbau sichtbar bleiben, auch die ikonische Reklame, sowie die Schaufensterfront der 60er Jahre sollen in die Sanierung integriert werden.
Im Dachgeschoss wird eine große moderne Wohnung mitten in der Warburger Kernstadt entstehen. Für das Erdgeschoss stellen sich die Eigentümer eine gemeinnützige Nutzung, wie zum Beispiel einen öffentlichen Begegnungs- und Kulturort, ein kreatives Angebot oder auch einen „Co-Working-Space“ vor. „Der Raum bietet viele Möglichkeiten“, so Nadine Smukal von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Das als Schuhhaus bekannte Gebäude stand in den letzten Jahren immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit. Nun soll mit den Arbeiten begonnen werden. Die Maßnahmen am Baudenkmal werden von der Stadt, als Untere Denkmalbehörde, unter Einbindung des Landesamtes für Denkmalpflege begleitet. Bürgermeister Tobias Scherf begrüßt, dass nach dem langen Leerstand nun wieder Menschen das Gebäude mit Leben füllen und diese Revitalisierung die Entwicklung der Innenstadt bereichern wird. „Gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz hat die Stadt ein hohes Interesse daran, dass die Sanierung zügig vorangehen und wir gemeinsam nach vorne blicken. Nutzung von denkmalgeschützten Häusern auch im Sinne einer lebendigen Stadt ist uns wichtig“, so Bürgermeister Tobias Scherf.
„Mit dem Bauantrag passieren wir den nächsten Meilenstein, um das Pennig-Haus für die Zukunft aufzustellen. Die Warburger Denkmalstiftung freut sich sehr darauf, seinen Weg mit der Stadt Warburg und ihrer Bürgerschaft gemeinsam zu gestalten. Packen wir es an!“, so Nadine Smukal.

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