Erfurt - Am Freitag, den 13. Juli, um 9.00 Uhr, fanden sich im Rahmen des ersten Treffens der Landesschülervertretung Thüringen (LSV) im Erfurter Regierungsviertel Politiker des Ressorts Bildung zur Diskussion ein.
Dr. Christina Kindervater während der Eröffnungsrede beim Landesschülertag in Erfurt.
© Foto: Matthias GränzdörferNeben Dr. Christina Kindervater, der Abteilungsleiterin des Kultusministeriums Thüringen, welche den kurzfristig erkrankten Kultusminister Christoph Matschie vertrat, stellten sich auch die beiden Landtagsabgeordneten Astrid Rothe-Beinlich (Bündnis 90/Die Grünen) und Dirk Möller (Die Linke) den Fragen von etwa 90 Schülerinnen und Schülern aus ganz Thüringen. Weiterhin stand der Vorsitzende der LSV, Christoph Zimmermann nach kurzer Verspätung durch infrastrukturelle Probleme - Rede und Antwort.
Bei einer moderierten Podiumsdiskussion über den (Fach-)Lehrermangel in Thüringen wurden zunächst Probleme des Schulsystems erörtert und bildungspolitische Gestaltungsansätze erarbeitet. Astrid Rothe-Beinlich zeichnete sich dabei durch kritische Einschätzungen und treffende Argumente aus und fand mit kreativen Ideen großen Anklang bei den jugendlichen Schülervertretern.
Anschließend wurden in kleineren Gruppen vertiefende Gespräche zu den Themen „Abschlussvergleich zwischen den Bundesländern“ sowie „Studien- und Berufsberatung“ geführt.
Nach dem Mittagessen besprach man die Agenda der LSV-Sitzung.
Daran anknüpfend wurde den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, eigene Anliegen vorzubringen und sich auszutauschen.
Abschließend zog man Bilanz über die Arbeit des letzten Jahres und referierte bezüglich der Zusammenarbeit von Schulsprechern und Landesschülervertretung in der Zukunft.
Der zweite Landesschülertag 2012 findet im November im Thüringer Landtag statt.
- von Redaktionspraktikant Marc-Oliver Gorges
Schülervertreter aus ganz Thüringen diskutieren
© Matthias Gränzdörfer
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