Albert-Schweitzer-Familienwerk

Virtuoses und nachdenkliches Konzert

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Die Gäste erlebten den „Ohrenschmaus“ mit einer Videoübertragung und in festlich illuminiertem Ambiente der Marktkirche. Mit einem Mini-Budget präsentierte der gemeinnützige Verein ein fantastisches Konzert.

© Foto: privat

Uslar/Hannover (usm) - Spektakulär, erfrischend und meisterhaft bilden nur eine kleine Auswahl der Adjektive, die begeisterte Besucher nach dem Konzert „Ohren auf für Albert Schweitzer“ in der vollbesetzten Marktkirche in Hannover am vergangenen Wochenende äußerten. Das Albert-Schweitzer-Familienwerk feierte mit einem fulminanten Konzert den Geburtstag seines Namensgebers und eröffnete gleichzeitig den Veranstaltungsreigen zum 50. Geburtstag des Kinderdorfes in Alt Garge im Landkreis Lüneburg.
Mit einem wahren Tastenfeuerwerk begann Organist Axel LaDeur das Konzert. Gemeinsam mit seinem musikalischen Partner, dem Saxophonisten Thomas Zander, zauberte er ein eindrucksvolles Musikerlebnis; allein schon durch die Instrumentierung. Die 500 Gäste konnten Stücke von Johann Sebastian Bach, Eugène Bozza, Gaston Bélier, Claude Debussy und François Daneels genießen und spendeten anhaltenden Applaus. Eine Videoübertragung präsentierte das Spiel der Musiker Axel LaDeur und Thomas Zander auf einer Großleinwand.
Der Vorstandsvorsitzende Dr. Omar Mahjoub eröffnete nicht ohne Stolz den doppelten Geburtstag. Mit einer Videobotschaft gratulierte Hannovers Oberbürgermister Stefan Schostok. Die Gewinner eines Vorlesewettbewerbs der IGS Bothfeld, Milosz Zuber, Melina Lantas, Milena Frankfurter und Florian Buschmeier gaben spannende Passagen aus dem Leben des großen Humanisten Albert Schweitzer als Lesung zum Besten. Dem gut aufgelegten Moderator und Organisator Jörg Grabowsky ist es gelungen, die Herausforderungen aus der Zeit Schweitzers augenzwinkernd in die Gegenwart zu transferieren.