Gelungene Einsatzübung in Espenfeld

Wasser marsch!

Espenfeld (ke) - Um 7:46 Uhr war die Nacht am Morgen des 14. April für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren aus Espenfeld und Arnstadt zu Ende.

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Über 600 Meter Schlauch mussten die Feuerwehrleute bis zur Brandstelle verlegen.

© Foto: Kerstin Engelmann

„Brennender Unrat am Ortsausgang Espenfeld Richtung Gossel!", so lautete die Ansage, welche die Arnstädter Feuerwehrleute über den Funkmelder bekamen, während die Espenfelder über die Sirene des Ortes alarmiert wurden.

„Gerade in einem Ort wie Espenfeld ist die Versorgung mit Löschwasser nicht so einfach zu handhaben. Mitten im Ort existiert ein Brunnen, der für Löschzwecke vorgehalten wird. Im Einsatzfall gilt es, längere Strecken mit dem kostbaren Nass zu überwinden. In dieser Übung ging es darum, dass das Löschwasser über eine Strecke von über 600 Metern gefördert werden musste“, beschreibt Arnstadts Stadtbrandmeister Jörg Dimitrovici die Notwendigkeit solcher Einsatzübungen.

Die Espenfelder Feuerwehrleute bauten sofort die Wasserentnahmestelle auf und verlegten die ersten Schläuche. Doch schnell gelangten die Kameraden mit der vorhandenen Technik an ihre Grenzen, da ihr Kleinlöschfahrzeug nicht für solch lange Wegestrecken ausgelegt ist. Um die Brandstelle zu erreichen, wurden weitere Schläuche aus Arnstadt benötigt.

„Aus diesem Grund wird im Einsatzfall die Feuerwehr Arnstadt immer gleich mit alarmiert. Diese ist nach Alarmplan mit einem Einsatzleitfahrzeug, zwei Tanklöschfahrzeugen und einem Löschgruppenfahrzeug zu dieser Übung ausgerückt. Die Besatzungen beider Tanklöschfahrzeuge konnten mit ihren immerhin 7500 Litern Wasser die Erstbrandbekämpfung aufnehmen und die Brandstelle absichern, während die Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges Hand in Hand mit den Espenfelder Kameradinnen und Kameraden die lange Wegestrecke zu Ende bauten“, erklärt Dimitrovici die Vorgehensweise in einer solchen Situation. Trotz der langen Wegstrecke stand nach einigen Minuten fest: Der Wasserdruck reicht auch nach über 600 Metern über an- und absteigendes Gelände noch aus und der Brand hätte im Ernstfall gelöscht werden können.

Der Stadtbrandmeister erklärte auf Nachfrage: „Ich bin sehr zufrieden mit den Leistungen der Kameradinnen und Kameraden beider Wehren. Hervorheben möchte ich, dass die Feuerwehrarbeit in Espenfeld sehr zu loben ist. Um den Wehrführer Markus Köhler werden viele Ausbildungen durchgeführt und auch neue Mitglieder für diese ehrenamtliche Tätigkeit gewonnen. Hierfür möchte ich einfach einmal Danke sagen.“