Den Kopf einschalten, elektronische Geräte aus

1. Thüringer Jugendpolitiktag zu erneuerbaren Energien

Erfurrt (lm) - Die Konrad-Adenauer-Stiftung lud am 9. Dezember Gymnasiasten zum diskutieren, informieren und zum Meinungsaustausch ein. Vielseitig, locker und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen debattierten die rund 75 Schüler mit Vertretern aus Bundes- und Landespolitik, Wirtschaft und Umweltschutzverbänden über Themen wie den eigenen Beitrag zum Umweltschutz und erneuerbare Energien.

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Schülerinnen des Weimarer Goethegymnasiums stellten ihr Umweltschutzkonzept vor © lm

Kern der Veranstaltung waren die Workshops "Klimawandel und Umweltschutz im politischen Prozess", „Nachhaltige Technologien: Wind, Sonne und Elektrowagen", sowie „Umweltschutz vor der eigenen Haustür". Bei Letzterem stellten Schüler des Weimarer Goethegymnasiums ihr Umweltschutzprojekt vor, mit dem sie schon in Berlin mit dem Klimaschutzpreis des Bundesumweltministeriums ausgezeichnet wurden. Die Schülergruppe dämmt mit Unterstützung ihre Schule und Turnhalle selbst, um dem Wärmeverlust entgegenzusteuern und Energie sowie auch Heizkosten zu sparen. Mit Dr. Basler, Thüringer Landesamt für Umweltschutz und Geologie, und Antje Tillmann, Bundestagsabgeordnete, wurde daraufhin kontrovers über Klima- und Umweltschutz debattiert. Tillmann warnte vor hysterischer Panikmache und mahnte ein gesundes Maß an Umweltbewusstsein. Die Menschheit hätte bisher jedes Problem in den Griff bekommen, nur müsse jeder einzelne endlich anfangen, was zu tun, fährt sie fort. Daher seien auch solche Projekte wie das der Schüler wichtig, um einen Beitrag zur Umweltfreundlichkeit zu leisten, ergänzt Tillmann.
Der Jugendpolitiktag soll in Zukunft zu einer festen Institution werden, bei dem sich Jugendliche zu aktuellen Themen austauschen können. Im nächsten Jahr wird das Thema voraussichtlich Finanzwirtschaft, Globalisierung und vor allem die wirtschaftlichen Stärken Thüringens sein, verriet Daniel Braun, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung.

© lm

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