Pressemitteilung CDU Beverungen

Ablehnung des Zwischenlagers in Würgassen

Beverungen (brv) - Nach jetzigem Kenntnisstand, kann man das geplante Zwischenlager nur ablehnen, das ist das Ergebnis eines Videoaustausches der CDU im Stadtgebiet Beverungen.

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Stephan Böker und Adelheid von Hirscheydt erläutern die ablehnende Haltung der CDU Beverungen zum geplanten Bereitstellungslager für radioaktiven Abfall in Würgassen.

© Foto: CDU Beverungen

In den letzten Wochen ist der Presse zu entnehmen, dass in Würgassen ein Zwischenlager und Logistikzentrum für radioaktive Abfälle aus dem Rückbau von Kernkraftwerken entstehen soll.
„Nicht nur der Auswahlprozess mit der Entscheidung für den Standort Würgassen sehen wir kritisch, sondern auch die ungenügende Kommunikation insgesamt“, so Stephan Böker, Stadtverbandsvorsitzender der CDU Beverungen.
„Es wurde über die Köpfe der Bevölkerung vor Ort hinweg entschieden, Informationen erhalten die Bürgerinnen und Bürger wie auch die Verantwortlichen in Politik vorrangig aus der Presse“, so die Würgasser CDU-Ortsvorsitzende, Adelheid von Hirschheydt, „das irritiert uns doch sehr.“
10 Flächen wurden, wurden laut Aussage der BGZ, als geeignet eingestuft, „warum nun gerade die Auswahl und Gewichtung der Kriterien so vorgenommen wurde, dass am Ende Würgassen geeigneter zu sein scheint, als zum Beispiel Braunschweig, in unmittelbarer Nähe des geplanten Endlagers Schacht Konrad, ist für uns so nicht nachvollziehbar, genauso wie die Aussage der SPD Braunschweig, die Pläne jetzt zügig umzusetzen“, so Günter Weskamp.
Fraglich ist auch, warum die Entscheidung für Würgassen angeblich bereits im August 2019 getroffen wurde, zu einem Zeitpunkt, als im Stadtgebiet Beverungen noch niemand auch nur ahnte, was evtl. auf die Stadt Beverungen zukommt.
Der versandte Fragenkatalog der Bürgermeister und Stadträte in den betroffenen Städten haben inzwischen eine schriftliche Antwort bekommen. „Wirklich zufriedenstellend war das jedoch nicht“, so Günter Weskamp, teilweise wurden Fragen gar nicht beantwortet oder zusammengefasst. Solch eine Vorgehensweise erzeugt kein Vertrauen.“
„Wir erwarten eine Offenlegung der Bewertungskriterien für die Standorte, sowie eine vertiefte Untersuchung aller 10 potentiell geeigneten Standorte“, ist sich die CDU im Stadtverband Beverungen einig.
Die Umweltministerin ist dahingehend Antworten schuldig, auch um das verloren gegangene Vertrauen in die Politik wiederherzustellen.
Günter Weskamp
CDU Beverungen

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