MdB Hirte unterstützt Gymnasiast Weickart beim Thema Lichtverschmutzung

Anfrage an die Bundesregierung

Eisenach/WAK (sj) - Am 31. Mai traf sich der Züricher Gymnasiast Constantin Weickart, Praktikant in einem gemeinnützigen wissenschaftlichen Institut in Erfurt, mit CDU-MdB Hirte.

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Constantin Weickart trägt CDU-MdB Christian Hirte seine Erwägungen vor.

© Foto: Lohr

Lichtverschmutzung beschäftigt den 17-Jährigen seit Jahren. Lichtverschmutzung ist Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen. Sie beeinträchtigt den Lebensrhythmus von Menschen, Tieren und Pflanzen, schränkt die Beschäftigung mit Astronomie ein und verschwendet in großem Umfang Energie. Gerade im Zusammenhang mit der Energiewende gewinnt das vom Gymnasiasten Constantin Weickart angesprochene Anliegen wachsende Bedeutung. Er gewann den Bundestagsabgeordneten Christian Hirte, der Mitglied des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ist, in einem Gespräch dazu, die Bundesregierung auf dieses Umweltthema hinzuweisen.
Im Interview von „Hallo" mit Constantin Weickart werden die Motive und Erwartungen des jungen Mannes deutlich benannt.

Frage: Wie sind Sie zur Astronomie gekommen?
„Schon mit neun Jahre faszinierte mich Astronomie und ich habe mich immer intensiver damit beschäftigt. Jetzt bin ich auch ein leidenschaftlicher Astrofotograf. Erst dadurch habe ich die große Bedeutung der naturwissenschaftlichen Fächer erkannt."

Frage: Welche Chancen sehen Sie, Schüler über die Astronomie für Naturwissenschaften zu interessieren?
„Ich selbst bin zwar geschichtlich und altsprachlich orientiert, dennoch hat mich die Astronomie zu den Naturwissenschaften geführt. Untersuchungen, die ich dazu durchführte, bestätigen das. Astronomie weckt Bildungsinteresse, egal ob reich oder arm, auch für Mädchen, die sich angeblich nicht für Naturwissenschaften interessieren."

Frage: Sie haben bei MdB Christian Hirte auf das Problem der Lichtverschmutzung aufmerksam gemacht. Ist das aber nicht nur ein Thema für Astronomen?
„Astronomen brauchen einen dunklen Himmel für ihre Beobachtungen und waren die Ersten, die darauf aufmerksam machten. Jetzt wird es immer mehr Menschen bewusst, dass das gedankenlose Verschwenden von Licht eine echte Gefahr für sie und das Gleichgewicht in der Natur ist. Ganz zu schweigen von den enormen finanziellen Belastungen. Seriöse Berechnungen gehen davon aus, dass die Kommunen jeden dritten Euro, den sie für Stromkosten aufwenden, bei einem reduzierten Einsatz öffentlicher Beleuchtung einsparen können."

Frage: Was ist für Sie das entscheidende Ergebnis Ihres Besuchs bei Christian Hirte?
„Ich freue mich, dass der Abgeordnete, der als Mitglied im Umweltausschuss des Bundestages dafür fachlich besonders geeignet ist, meine Hinweise auf die Lichtverschmutzung aufgreifen und in einem Brief an Bundesumweltminister Altmaier darstellen will. Ich bin gespannt auf die Antwort des Ministers und hoffe, dass damit auch die Öffentlichkeit stärker sensibilisiert wird."