Stadt Höxter zieht Bilanz:

Erfolgreiche Vermarktung des Wirtschaftsparks

Höxter (ozv) - Aufgrund hochwasserrechtlicher Bestimmungen wurde vor rd. 15 Jahren erkennbar, dass eine Erweiterung des Gewerbegebietes Zur Lüre von den Fachbehörden nicht mehr genehmigt werden würde. Daraufhin hat sich die Stadt Höxter für eine Erweiterung der an die Ortschaften Albaxen und Stahle angrenzenden Gewerbeflächen entschieden.

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1.Beigeordnete Maria Schmidt und Wirtschaftsförderer Herr Volker Rodermund.

© Foto: Stadt Höxter

Nachdem die Stadt die entsprechenden Flächen erworben hatte, folgte mit Fördermitteln der Europäischen Union und des Landes NRW die straßen- und kanalmäßige Erschließung des rd. 12 ha großen Gebietes. Die ersten Vermarktungsaktivitäten waren dann in der Folge ab dem Jahre 2006 möglich.
Rund 10 Jahre später haben die Erste Beigeordnete der Stadt Höxter, Maria Schmidt, und Volker Rodermund als Wirtschaftsförderer der Stadt nunmehr eine erfolgreiche Bilanz der bisherigen Vermarktung des Wirtschaftsparks Höxter gezogen.
Allerdings war zunächst und hier insbesondere in den Jahren 2007 bis 2010 nur eine begrenzte Nachfrage nach Gewerbeflächen festzustellen. Aufgrund der Krise des internationalen Finanzsystems, der sich daran anschließenden globalen Wirtschaftskrise und der einige Euroländer erfassenden Staatsschuldenkrise stellten viele Unternehmen ihre Investitions- und Ansiedlungsüberlegungen zurück.
„In den letzten Jahren hat jedoch die Nachfrage nach Industrie- und Gewerbegrundstücken im Wirtschaftspark Höxter durch die stabile konjunkturelle Lage deutlich zugenommen“, erläuterte Volker Rodermund weiter.
Insgesamt konnten im Wirtschaftspark Höxter von der städtischen Wirtschaftsförderung bisher 10 Grundstücke mit einer Gesamtgröße von 81.218 qm an die Firmen Reitz Ventilatoren, Th. Geyer Ingredients, Aroma Chemical Services International, Neocos Service und H&N Fenstersystemtechnik sowie an die Maschinenfabrik Gronemeyer veräußert werden. Zwei weitere Grundstücksverkäufe mit nochmals insgesamt rd. 13.000 qm befinden sich derzeit noch in der Vorbereitung.
„Damit sind bereits über ¾ der ursprünglich verfügbaren Grundstücksfläche vermarktet“, erklärte Maria Schmidt zum zahlenmäßigen Ergebnis. Dabei stimmt, so der städtische Wirtschaftsförderer, neben dem zahlenmäßigen Aspekt in Form bereitgestellter und veräußerter Quadratmeter auch die „qualitative Komponente“. Durch den Wirtschaftspark Höxter seien einerseits Erweiterungsmöglichkeiten für die Fa. Reitz gegeben, andererseits hätten bereits in Höxter ansässige Unternehmen, wie die Firmen Neocos Service und H&N Fenstersystemtechnik, die Möglichkeit erhalten, sich neu anzusiedeln und in zukunftsträchtigen Räumlichkeiten neu aufzustellen. Zudem habe man mit den Firmen Th. Geyer Ingredients und Aroma Chemical Services International auch echte Neuansiedlungen für den Standort gewinnen können.
„Für weitere Ansiedlungen stehen derzeit noch Flächen zur Verfügung“, führte die Erste Beigeordnete der Stadt abschließend aus. Erste, vertrauliche Gespräche bei der städtischen Wirtschaftsförderung sind für Interessenten daher jederzeit möglich.

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