Pressemitteilung MdB Christian Haase

Fahrt zum Salzwerk und Edersee

Beverungen (brv) - Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Christian Haase (CDU) und des CDU-Stadtverbandes Beverungen besuchten interessierte Bürgerinnen und Bürger das K+S Bergwerk in Merkers und anschließend den Edersee. Sie kamen aus allen drei betroffenen Bundesländern: Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen.

Bild anzeigen

Das K+S Bergwerk in Merkers.

© Foto. privat

Beverungen (brv) - Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Christian Haase (CDU) und des CDU-Stadtverbandes Beverungen besuchten interessierte Bürgerinnen und Bürger das K+S Bergwerk in Merkers und anschließend den Edersee. Sie kamen aus allen drei betroffenen Bundesländern: Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen.
MdB Christian Haase berichtet:
„Die Fahrt steht unter dem Motto „Weser schützen“. Viele Menschen in unserer Region setzen sich für eine Verbesserung der Gewässergüte sowie seiner touristischen Nutzung und Entwicklung ein. Bereits seit Jahren diskutieren wir über die Salzbelastung durch die Abwässer der Firma K+S. Der aktuelle Bewirtschaftungsplan der Weser-Anrainerländer verspricht deutliche Verbesserungen. Kann und will die Fa. K+S diese einhalten? Welche Auswirkungen hat die geplante Pipeline an der Oberweser? Daher haben wir uns im ersten Teil mit K+S darüber informiert, wie das weitere Vorgehen in Sachen Salzabwässern konkret aussieht und welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden.
In der anschließenden Diskussion konnten wir unsere regionalen Bedenken vortragen. Dabei ging es vor allem um die Sorge, dass wir die Verliererregion sein könnten, weil sich Hessen durch die Pipeline bis an die NRW-Grenze dem Problem entledigt. Als Resümee blieb das Versprechen, alle Vorgaben des Bewirtschaftungsplanes einzuhalten. Die hierzu erforderliche Transparenz hat das Unternehmen durch ein Bürgerbüro in Hofgeismar erhöht. Für uns ist allerdings auch wichtig, dass der Kreis Höxter und die Stadt Beverungen formal in die Verfahren eingebunden werden. Beide engagieren sich auch überregional mit anderen Kommunen in dieser Sache.
Anschließend haben wir am Edersee von Thomas Viesehon noch einen aktuellen Stand zur Bewirtschaftung der Talsperre bekommen. Über diese wird sichergestellt, dass Hochwasser gebremst und im Sommer ein Mindestpegelstand die Schifffahrt auf der Weser weiter ermöglicht. Die Anrainer des Edersees möchten nun eine stärkere Berücksichtigung ihrer touristischen Interessen erreichen. Hierzu ist eine Initiative an das Bundesverkehrsministerium geplant, um die Bewirtschaftungsregeln zu ändern.

Mir war es wichtig, dass sich die Bürgerinnen und Bürger vor Ort selbst einen Eindruck verschaffen und alle Fragen direkt adressieren konnten. Denn ich glaube, dass solche Entscheidungen nicht bei Treffen von Politikern in Berlin oder den Landesparlamenten getroffen werden sollten, sondern mit den Bürgern vor Ort“, so MdB Christian Haase.

Auch mit dabei waren Experten aus dem Rathäusern und dem Kreishaus. Der Beverunger Bürgermeister Hubertus Grimm sagte: „Es war wichtig für uns Beverunger, einmal mit Vertretern von Kali & Salz ins Gespräch zu kommen und die sicher unterschiedlichen Sichtweisen zur geplanten Oberweserpipeline auszutauschen. Auch beim Besuch des Edersees konnten neue Erkenntnisse im Hinblick auf die Funktion des Stausees im Zusammenhang mit der Oberweser gewonnen werden.“

Christian Haase MdB

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder