Es wird auf neueste Technik gesetzt

Hochmoderner Notfallkrankenwagen für DRK Katharinenberg

Katharinenberg (red) - Einen nagelneuen Notfallkrankenwagen hat Landrat Harald Zanker vor wenigen Tagen an das „Deutsche Rote Kreuz" (DRK) Katharinenberg übergeben. Das 125.000 Euro teure Fahrzeug ist schon im Einsatz.

Bild anzeigen Landrat Harald Zanker im Kreis aller Beteiligten bei der Übergabe des neuen Notfallkrankenwagens in Katharinenberg. © Lra

Allein der Defibrillator kostet 20.000 Euro. „Die Medizintechnik wird in jedem Jahr teurer.“, bemängelte der Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Mühlhausen Michael Watterodt die aktuelle Situation. Es ist in diesem Jahr bereits der zweite Krankenwagen, den das DRK angeschafft hat. Anfang des Jahres wurde ein vergleichbarer Wagen beim DRK in Mühlhausen in Betrieb genommen. Der Notfallkrankenwagen dient der sanitätsdienstlichen Versorgung und im Katastrophenfall dem Transport von Patienten. Das DRK Katharinenberg deckt den kompletten nördlichen Unstrut-Hainich-Kreis sowie Teile des Eichsfeldes und des Werra-Meißner-Kreises im Notfall ab. Auch in diesem überwiegend ländlichen Raum wird somit auf neueste Technik gesetzt. Bereits im vergangenen Jahr wurden mehrere neue Notfall-Fahrzeuge von Landrat Harald Zanker übergeben. Unter anderem wurden dem DRK vier Materialanhänger für Katastrophenschutzfahrzeuge sowie ein Arzttruppenwagen bereit gestellt. Für das kommende Jahr sind weitere Neuanschaffungen geplant, kündigte Watterodt an. Landrat Harald Zanker: „Vor allem die ehrenamtliche Tätigkeit der fleißigen Helfer des DRK muss gewürdigt werden. Ihr hoher persönlicher Einsatz und ihr selbstloses Engagement zeichnen ihre Arbeit aus. Selbstverständlich ist eine moderne Technik unerlässlich, um Extremsituationen souverän meistern zu können und schnell erste Hilfe zu leisten. Dafür bietet der neue Notfallkrankenwagen optimale Voraussetzungen.“